Skoda spricht vom elektrisierten Fabia: Kehrtwende für eigenen elektrischen Kleinwagen

Skoda Peaq Hero

Skoda hat in den letzten Monaten immer wieder einen elektrischen Kleinwagen ausgeschlossen, besonders im Preissegment von 20.000 Euro wird das Feld vorerst allein der Kernmarke des VW-Konzerns überlassen. Nun spricht Klaus Zellmer von Skoda in einem Interview erstmals doch vom elektrischen Fabia.

Bis heute hat Skoda ausschließlich neue Modelle für sein elektrisches Portfolio erfunden. Während man bei BMW, Mercedes und auch VW bekannte Modelle elektrifiziert, besteht das klassische Skoda-Portfolio nur aus Verbrennern. Neben dem elektrischen Octavia, der gegen 2030 erwartet wird, könnte künftig auch ein Fabia Elektro möglich sein.

Jedenfalls spricht nun erstmals ein hoher Verantwortlicher der Marke darüber, dass es intern zunehmend Überlegungen in diese Richtung gibt. „Zu einem gewissen Zeitpunkt werden sie (Verbrenner-Kleinwagen) auslaufen, und natürlich brauchen wir Ersatz für sie, wie etwa eine batterieelektrische Version des Fabia.“

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Entscheidungen sind noch nicht getroffen. Skoda hat natürlich ein anderes Preisgefüge, deshalb sei ein Elektroauto in dieser Preisklasse bislang nicht möglich gewesen. In den nächsten Jahren ändert sich das aber, mit dem steigenden Verkaufsvolumen sinken die Preise bei Produktion und Entwicklung.

Und man sieht bei Skoda die eigene Preisentwicklung. Die Marke darf nicht beständig teurer werden, es benötigt günstige und kompakte Einstiegsmodelle, auch nach der Verbrenner-Ära. „Aus diesem Grund werden wir eine batterieelektrische Version des Fabia finden müssen.“

Der Skoda Fabia ist 4,1 Meter lang, also im Grunde genommen ein Polo-Gegenstück aus Tschechien. Doch anders als beim Skoda Epiq, sollte die Marke hier nicht auf dem Preisniveau von VW agieren, sondern müsste etwas günstiger sein. Zumal Skoda zukünftig sicherlich auch die Seat-Kundschaft übernehmen soll, da die spanische Marke ausläuft.

Im Gespräch mit Autocar sieht es auch eher danach aus, dass ein elektrischer Fabia auf der Plattform des ID Every1 basieren könnte, diese ist verkürzt und noch günstiger. Zunächst wurde innerhalb des Konzerns entschieden, dass so ein Auto vorerst nur von VW kommt, doch in den nächsten Jahren wird man das offensichtlich aufweichen.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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