Samsung hat den Schritt gewagt und verbaut in seinen neuesten Foldable-Smartphones erstmals keinen klassischen Akku mehr, sondern wechselt auf Kohlenstoff-Technologie. Das ist ein Vorteil im Vergleich zu den alten Geräten, aber nicht in jedem Punkt.
Generell kann man mal festhalten, dass im neuen Galaxy Z Fold 8 Ultra der Akku im Vergleich zum vorherigen Galaxy Z Fold 7 um ganze 600 mAh auf insgesamt 5.000 mAh wächst. Das dürfte vor allem der neueren Akku-Technologie geschuldet sein, die bei anderen Herstellern die Kapazitäten seit Jahren massiv wachsen lässt.
Samsung hält sich jedoch zurück. Während Xiaomi bei den Flaggschiff-Smartphones heute stellenweise 2.000 mAh mehr als mit Lithium-Ionen integriert, geht Samsung das Thema mit mehr Vorsicht an. Denn die neue Akku-Technologie ist nicht frei von Nachteilen, sie soll sich etwa stärker ausdehnen bei Hitze. Samsung gibt außerdem eine Lebensdauer von nur 1.200 Ladezyklen an, beim Vorgänger noch 2.000.
SmartDroid.de bei Google folgenTrotz der größeren Batterie ist das neue Fold keinen Gramm schwerer geworden. Das haben auch schon andere Hersteller mit größeren Kapazitätsunterschieden realisieren können. Für Samsung lag der Fokus also mehr darauf, dass das Galaxy Z Fold 8 länger ohne Steckdose auskommt, aber trotzdem einen Hauch schmaler gebaut werden kann.
Wie wird es nächstes Jahr sein? Die Hoffnung ist auf Kundenseite ein deutlich größerer Akku bei der Galaxy S27 Serie, durch die Silizium-Kohlenstoff-Anodenbatterie könnten über 6.000 mAh möglich sein. Das glaube ich aber nicht, Samsung wird auch da eher Vorsicht walten lassen. Das Wachstum von den bisherigen 5.000 auf ca. 5.500 mAh ist da schon eher wahrscheinlich.
Apple, Samsung und Google haben sich bei der Akku-Technologie lange zurückgehalten, während die Chinesen allesamt schon umgestiegen sind. Nun fehlen noch Google und Apple.

Dennoch wurde der S-Pen weggelassen. Nutze den seit dem ersten Note.
Ohne kauf ich kein Fold.