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Marktgeschehen

DHL vermehrt in der Kritik

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

DHL Zustellung Header

Online-Bestellungen sind eine nette Sache, doch niedrige Löhne und andere Probleme sorgen derzeit für Frust statt Lust. Vermehrt steht aktuell DHL in der Kritik, das Unternehmen scheint in Deutschland zu sowie vor Weihnachten schwer überlastet zu sein und liefert oft unpünktlich aus. Zwar ist das von Region zu Region unterschiedlich, doch Händler und Kunden sind langsam frustriert. DHL sorgt sogar selbst für eine Überlastung, stellt keine Kräfte für lange Zeit ein und muss deshalb ständig neue Leute integrieren.

Das hält den Verkehr auf, wenn man es denn so sehen will. Ich kenne inzwischen Leute, deren Pakete bereits im Verteilerzentrum regelmäßig hängenbleiben und erst Tage später zugestellt werden. Auch diverse Händler informieren jetzt ihre Kunden darüber, dass die ein oder andere Bestellung wahrscheinlich später kommt.

Ich selbst kann mich aktuell gar nicht beschweren, DHL und alle anderen liefern binnen 24 Stunden und das aktuell sehr zuverlässig. Spannend sind in dieser Zeit auch die Überlegungen diverser Mitbewerber, die Haustürzustellungen zusätzlich abzurechnen.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Jörn Schmidt

    21. Dezember 2017 at 16:06

    kann ich bestätigen, DHL ist in den letzten Monaten immer unpünktlicher & unzuverlässiger geworden, heute ist bei mir ein Päckchen angekommen, dass seit dem 12.12. unterwegs war – und dann aber noch im Radio Werbung machen, dass man bis zum 22.12. die Pakete abgeben kann und die sollen noch am 24.12. ankommen – No Way!

    • Regloh

      22. Dezember 2017 at 15:25

      Bei mir lief alles glatt mit DHL. Vier Pakete von unterschiedlichen Anbietern Dienstag und Mittwoch bestellt, heute kam das letzte an.
      Was hier nur selten funktioniert ist DPD. Egal ob Weihnachten oder nicht.
      Ich versuche nur noch bei Anbietern zu bestellen die über DHL versenden.
      Abgesehen von deren Zuverlässigkeit (hier jedenfalls) bezahlen die wohl ihre Mitarbeiter am besten und haben die geringste Subunternehmer Quote. Auch wieder nur für hier, es fahren (nahezu, vielleicht auch nur, habe jedenfalls noch kein anderes gesehen) nur echte DHL Autos rum.
      Hier = Bielefeld

  2. Marcel Weissenborn

    21. Dezember 2017 at 16:49

    Ich finde es eher interessant, dass nur DHL in der Kritik ist. Mittlerweile nehmen die sich alle nichts mehr. Egal ob es um die Zustelldauer, Arbeitsbedingungen oder bescheidenden Kundenservice geht. Man könnte, so rein theoretisch, ein Problem lösen, wenn die Herren in den Chefetagen mal von Ihrem hohen Roß runter kommen, in dem man sich zusammen tut und Paketstationen aufbaut auf die alle Zugriff haben. Die jetzigen Insellösungen sind sinnlos.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      21. Dezember 2017 at 17:55

      DHL ist mit Abstand die Nr. 1, natürlich stehen die wesentlich mehr im Fokus.

  3. Kitty

    21. Dezember 2017 at 18:37

    DHL und DeutschePost machen einen Fehler und das sind die billig Aushilfskräfte. Ein Stammfahrer/Stammzusteller weiß wie und wo er genau zu fahren hat und hat dadurch auch einfach die Routine. Gerade zur Weihnachtszeit (weil auch die lieben Postmänner und Postfrauen ihren Urlaub haben möchten!) holt sich das Unternehmen die unerfahrenen Aushilfskräfte die oftmals nur eine 4 tägige Einführung bekommen und müssen dann alleine auf Achse.
    Wenn ich 4 mal hintereinander unser Postauto die Straße hoch und runter fahren sehe weiß ich ganz genau dass das wieder eine Aushilfskraft ist die in der Hektik total wirr durch die Gegend fährt.
    DHL und die Post sollten lieber vollzeit Arbeiter einstellen. Ich bin mit unsrem Stammfahrer mehr als zufrieden und auch 80% der Springer machen ihre Arbeit super das liegt aber daran dass diese schon Jahre dort arbeiten.
    Meine schlimmste Erfahrung habe ich jedoch mit anderen Zusteller gemacht.

    • DerWeise

      21. Dezember 2017 at 20:11

      Genau diesen Text wollte ich auch gerade schreiben. Mir ist unklar wie kurzsichtig die Manager dort sind. Stammfahrer sind auch motivierter weil sie irgendwann alle in der Gegend kennen und man selbst kennt seinen Fahrer(in). Da hat man ein ganz anderes Verhältnis.
      Meine letzte Prime Bestellung ist auch bereits im Lager versackt.

      Ich persönlich würde den Vorschlag der Konkurrenz einen einheitliche Abgabeort für alle Lieferanten anzubieten sehr gut. Da müssten die Pakete aber gleich früh abgekippt werden und er müsste mindestens bis 22 Uhr offen haben. Das fände ich super flexibel und würde die Post und deren Konkurrenten entlasten.

  4. pworm

    22. Dezember 2017 at 15:00

    Da weise ich doch glatt mal auf einen Artikel im aktuellen Spiegel hin. Da wird sehr gut beschrieben mit was für unterirdischen Methoden (gerade bezogen auf dieses Sub-Sub-Unternehmertum) gearbeitet wird. Da wundert mich das alles gar nicht mehr. Und die festangestellten DHL-Kuriere kommen dabei noch am besten weg…

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      22. Dezember 2017 at 19:08

      Weiß ich von Leuten, die dort selbst arbeiten oder gearbeitet haben :(

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