Elektroautos: Tausende Tesla-Daten bestätigen, dass es keinen plötzlichen Akkutod gibt

Tesla Model Y Performance 3

Das sensibelste, teuerste und wichtigste Bauteil am Elektroauto ist der Akku, viele haben vor allem die Befürchtung, dass dieses Bauteil ein paar Jahre nach dem Kauf nicht mehr genügend leistet. Eine weitere Studie zeigt, dass dem nicht so ist.

Eine Auswertung tausender Tesla-Daten untermauert, dass der Akku wie erwartet reagiert. Mit steigendem Alter sinkt die verfügbare Kapazität, jedoch recht gleichmäßig und nicht abrupt. Die von Model Y und Model 3 dominierte Studie zeigt im Schnitt noch über 83 Prozent der Kapazität nach acht Jahren.

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Dabei muss man jedoch auch ins Detail schauen, denn bei Tesla hat sich die Batterie-Technologie immer wieder verändert. Die neueren Technologien, darunter die prismatischen LFP-Batterien, schneiden tendenziell besser ab. Nach über fünf Jahren sind es noch 88 Prozent Kapazität. Noch besser sieht es bei den 4680er Rundzellen auf NMC-Chemie aus.

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Was hier jetzt nicht berücksichtigt ist, ist die durchschnittlich verwendete Ladetechnologie. Da sich das Ergebnis wohl eher auf die USA bezieht und viele dort per Supercharger laden, könnte die Statistik mit mehr AC-Ladevorgängen an der heimischen Wallbox noch besser ausfallen.

In den Kommentarspalten zeigen sich einige Tesla-Fahrer und berichten von ihrem „State of Health“. Da kann man bei einem großen AC-Anteil von 90 Prozent auch nach über 329.000 Kilometern noch 75 Prozent Kapazität übrig haben. Andere berichten von über 80 Prozent nach über 170.000 Kilometern.

Wir hatten hier auch schon über andere Einzelfälle berichtet, die tendenziell für und nicht gegen die Akkutechnologie sprechen. Schlussendlich sollte einem bewusst sein, dass ein Elektroauto ebenfalls altert, nur sind es hier eben andere Bauteile. Tendenziell kann man jahrelang mit dem Elektroauto sparen, wie zuletzt ein besonderer Taxi-Fall zeigte. (via Speckr)

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