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Fast alle Gratis-Apps für Android teilen Daten mit Google

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Kein Netzwerk ist so allwissend wie das von Google? Eine neue Studie will das bestätigen, die meisten kostenlosen Android-Apps teilen Daten mit Google. Herausgefunden haben das die Leute der Oxford-Universität, sie teilen ihre neusten Erkenntnisse mit uns. Man spricht aufgrund des exzessiven Anwendung bereits von einem außer Kontrolle geratenen Data-Sharing mit der Google-Mutter Alphabet. Was uns eigentlich nur wenig überrascht, im Fokus steht allerdings der amerikanische Markt.

Aber nicht nur Google profitiert von der Sammelwut, die oftmals zu einer besser ausgerichteten Werbung führt und damit in Geld umgewandelt wird. Facebook ist ein ebenso großes Unternehmen, das von den Daten der Nutzer profitiert, ohne dass es allen Nutzern bewusst ist. Beide Konzerne verdienen besonders viel Geld mit Werbung, die für eine höhere Qualität optimal am Nutzer ausgerichtet sein muss.

Neben den 88 Prozent der Apps aus dem Google Play Store, die Daten an Alphabet weiterleiten, teilen auch knapp 43 Prozent der kostenlosen Android-Apps Daten mit dem sozialen Netzwerk Facebook, während bedeutende Prozentsätze ebenso mit Twitter, Verizon, Microsoft und Amazon ausgetauscht werden.

Aber Google kritisierte in einem Statement die angewandten Methoden der Studie, denn selbst für die Entwickler notwendige App-Absturzberichte sollen in die Studie eingeflossen sein. Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit, wie das halt immer so ist.

Die Studie missversteht gewöhnliche funktionale Dienste wie Absturzberichte und Analysen und beschreibt, wie Apps Daten zur Bereitstellung dieser Dienste freigeben.

Werbung ist der Grund, Transparenz das Problem

Grundsätzlich bleibt das Problem, dass die meisten Nutzer kein Bewusstsein dafür haben, wie ihre Daten erfasst werden und wofür diese zum Einsatz kommen. Google hat diese Thematik nicht exklusiv, beherrscht nur eben den weltweiten Smartphone-Markt und steht allein deshalb oft im Fokus.

Aufwendige und nützliche Dienste, die kostenlos angeboten werden, müssen anderweitig finanziert werden. Nicht erst seit heute geschieht das über Werbung, die aufgrund gesammelter Daten besser am Nutzer ausgerichtet werden kann. Eine effizientere Werbung kann auch dem Nutzer hilfreich sein.

1 Kommentar
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1 Kommentar

  1. Schtief

    26. Oktober 2018 at 15:36

    Bei manchen Apps kann man bissl was ausschalten. Oder zumindest dass die Werbung nicht personalisiert wird, was vielleicht auch schon ein bisschen hilft. Fühlt sich zumindest besser an ;)
    Außer dem rigorosen Boykott von Allem bliebt einem ja eh nicht viel anderes übrig.

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