Für den Reichweiten-Durchbruch: BMW setzt auf riesige Akkus

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Dokumente aus den USA sollen frühzeitig enthüllt haben, dass BMW beim großen iX5 auf einen gewaltigen Akku setzt, um immer noch starke Reichweiten liefern zu können.

Schon bei den anderen Modellen, die mit Reichweiten von 805 Kilometern beim iX3 bzw. 900 Kilometern beim i3 glänzen, baut BMW auf recht große Akkus von über 100 kWh. Aber das ist noch nicht die Obergrenze bei den Bayern. Der neue iX5 soll auf eine Brutto-Kapazität von 147,8 kWh bauen können.

Derart große Batterien gib es in Elektroautos bislang nur selten. Versuche wie bei NIO wurden sogar wieder eingestellt, weil sich zu wenige Kunden für derart viel Stromspeicher entschieden haben, was sicherlich vor allem an den immensen Kosten liegt.

Wenn man große SUVs in der Vergangenheit schon als Stadt-Panzer bezeichnet hat, trifft das bei Elektro-SUVs nur noch mehr zu, denn mit so einem Akku wächst das Fahrzeuggewicht noch einmal. Der XXL-Akku kompensiert primär die schlechte Aerodynamik einer großen Stirnfläche, die wahrscheinlich hohe Reichweite resultiert nicht allein aus effizienten Elektromotoren, die BMW zweifelsohne auch bietet.

Die BMW-Strategie ist jedoch klar: Erst mal soll die neue Generation mit großen Reichweiten auf den ersten Blick überzeugen können und das schafft man derzeit vor allem mit großen Akkus. Die Zukunft ist das sicherlich nicht, jedenfalls nicht bei der aktuell eingesetzt Zellchemie.

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