Google hat vor wenigen Tagen die Pixel 11 Serie veröffentlicht und auch dieses Jahr war der Sprung eher geringfügig. Es ist nunmal vorbei, dass es bei Smartphones einen riesigen Sprung von Jahr zu Jahr gibt und das ist in Ordnung. Dennoch hat Google einige Baustellen zu beseitigen, darunter die Akkulaufzeit.
In den letzten Jahren war es üblich, dass die Pixel-Telefone beim Vergleich der Akkulaufzeit keinen Stich gesehen haben. Sie performen für die meisten Nutzer wohl ausreichend, jedoch deutlich schlechter als konkurrierende Modelle. Ein verbesserter Tensor G6 Chipsatz und das neue Mediatek-Modem scheinen jedoch einen Unterschied ausmachen zu können.
Obwohl der Akku faktisch im Pixel 11 Pro sogar ein wenig geschrumpft ist, zeigen die ersten Testvergleiche sehr gute Zahlen. Techdroider lässt dabei die Telefone nebeneinander dieselben Aufgaben ausführen. Dazu gehören Browser-Aufgaben, Spiele, Video-Wiedergabe und noch einiges mehr.
SmartDroid.de bei Google folgenWas fällt dieses Jahr auf? Das Pixel 10 Pro gibt als erstes auf, was kaum überrascht. Die Konkurrenten haben entweder deutlich mehr Akkukapazität, einen Snapdragon-Chipsatz oder sogar beides. Doch während das Vorjahres-Modell aufgibt, hat das Pixel 11 Pro noch über 20 Prozent Akku übrig. Das ist mal eine Verbesserung!

Auch bei der Arbeitstemperatur zeigt sich eine deutliche Verbesserung. War das Vorjahresmodell noch am wärmsten geworden, unterbietet das Pixel 11 Pro alle Android-Konkurrenten und bleibt am kühlsten. Zwar geht das Pixel 11 Pro schlussendlich trotzdem eher als die Konkurrenten aus, schafft bei diesem Test jedoch 11:18 Stunden im Vergleich zu den 8:19 Stunden des Vorgängers.
Google schafft den großen Unterschied nicht auf dem Datenblatt unmittelbar sichtbar zu machen, doch offensichtlich ist die Akkulaufzeit bei tatsächlicher Nutzung der Geräte eine ganze Ecke besser geworden. Für mich reicht das trotzdem nicht, um sofort auf ein Pixel 11 Pro zu wechseln und ich bleibe noch etwas beim 10er.
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Kleine Kritik:
Die Behauptung „unterbietet das Pixel 11 Pro alle Android-Konkurrenten und bleibt am kühlsten“ beruht rein auf dem Beobachtungswert eines einzelnen synthetischen Video-Stresstests. Es fehlen konkrete Temperaturangaben in Grad Celsius, Informationen zur Umgebungstemperatur oder zur Differenzierung zwischen CPU-, GPU- und Mobilfunklast. Eine Verallgemeinerung auf Basis eines einzelnen Medieninhalts ist messtechnisch nicht belastbar.