Ohne Schalter und Tasten: BMW glaubt ans radikal reduzierte Cockpit mit Fokus auf Touch und Sprache

BMW i3 Lenkrad

BMW integriert inzwischen deutlich weniger Tasten und Schalter in seinen Autos, physische Bedienelemente wurden im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert. Das soll auch so bleiben, von diesem Konzept ist man bei BMW überzeugt.

Was durchaus überrascht, denn andere Marken wie Audi, VW und Mercedes haben den Rücktritt vom Rückbau physischer Schalter umgesetzt. VW integriert nun wieder deutlich mehr echte Schalter und Tasten bei den ID-Modellen, auch Mercedes kehrte zum Beispiel beim Lenkrad zu echten Tasten und Walzen zurück.

BMW setzt hingegen vor allem auf den Touchscreen im Zentrum des Fahrzeugs, so macht es auch Tesla seit vielen Jahren und chinesische Automarken sowieso. Die Steuerung der Klimaanlage erfolgt zum Beispiel nicht mehr über mechanische Tasten, sondern über fest auf dem zentralen Touchscreen verankerte Schaltflächen sowie über die Sprachsteuerung.

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Das neue BMW Cockpit weißt es extrem wenige Schalter und Tasten auf, diese sind allesamt am Lenkrad. Dafür hat es zwei Bildschirme, gänzlich neu ist dabei der Panorama-Bildschirm an der Windschutzscheibe:

BMW i3 2026 2

BMW setzt vor allem auf junge Kunden und deren Wünsche, hier sind Touchscreen und Spracheingabe erwünscht. Dieser Kundenstamm der unter 45-jährigen würde auch deutlich schneller die neue Technologie annehmen. Außerdem sei ein Auto auch ein Teil dessen, was in der Gesellschaft passiert, da zeigt sich der Trend zum Touchscreen schon Jahrzehnte.

BMW hat nach eigenen Angaben auch bei der Sprachsteuerung deutlich nachgerüstet, darüber lassen sich sogar Details wie die Lüftungsdüsen verstellen. Genau das ist ein Punkt, den ich eigentlich von allen Herstellern erwarte. In meinen Augen ist die perfekte Funktionssteuerung im Auto mit der Sprache möglich, sodass ich den Blick gar nicht von der Straße abwenden muss.

Fest steht für BMW jedenfalls, dass das die Gegenwart und Zukunft ist. Was mit dem iX3 erstmals unter „Neuer Klasse“ eingeführt wurde, wird nun sukzessive in alle Autos gebracht. Die Kritik daran hält BMW aus und erinnert dabei an die damalige Einführung von iDrive (das runde Bedienelement), da war der Aufschrei besonders groß und später war es Standard. (via CarExpert)

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