Xiaomi schickt eine seiner beliebtesten Geräteserien in eine neue Generation und erneut setzt der Hersteller vor allem beim Akku an. Dafür ist der Arbeitsspeicher eher dünn, nur noch 4 bis 8 GB RAM sind weit weg von den Jahren davor.
Bis zu 12 GB RAM gab es noch beim Redmi Note 15 Pro und Pro+, diese Option hat man nun komplett gestrichen. Die neuen Topmodelle Redmi Note 17 Pro und Pro Max werden jetzt mit 6 bis 8 GB RAM Arbeitsspeicher angeboten. Das ist eine Sparmaßnahme, denn Speicherbausteine sind gerade extrem teuer.
Google hat diesem Problem bereits entgegengewirkt und setzt neue Richtlinien sowie Verbesserungen beim Android-System um, damit der Arbeitsspeicher effizienter genutzt wird. Damit das bei Xiaomi greift, müsste der Hersteller jedoch erst mal Android 17 auf die Geräte bringen und das kann leider wieder dauern.
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Xiaomi nutzt auch andere Ressourcen effizienter, bei den Kameras hat man ebenfalls den Rotstrich angesetzt und schmeißt ein paar Megapixel raus. Die Hauptkamera „schrumpft“ von 200 auf 50 MP. Beim Prozessor gibt es „nur“ noch einen Snapdragon 6 Gen 5 und nicht mehr einen der 7er Serie. Letzteres scheint laut Benchmark-Vergleichen jedoch nicht relevant zu sein.
Beim Redmi Note 17 Pro ist der Akku nun 8.340 mAh groß, beim Pro Max sogar 9.210 mAh. Das ist schon noch einmal sehr viel obendrauf zum letzten Jahr. Machbar durch eine andere Akkuchemie, die besonders bei chinesischen Herstellern zum Einsatz kommt. Diese Geräte werden selbst bei intensiver Nutzung „ewig halten“.

Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es technisch gesehen nahezu alles (sogar eSIM), dennoch fehlt es an modernen Basics wie dem Wireless-Charging. Darüber könnte mich persönlich auch das 100 Watt Schnellladen per Kabel nicht mehr hinwegtrösten. Immerhin werden hier trotzdem 600 Euro beim Redmi Note 18 Pro Max mindestens fällig.
