Geely will in Europa erst mal mit günstigen Modellen überzeugen, doch die hochwertigere Technologie des Konzerns gibt es schon in einigen Modellen von Zeekr, Polestar uns Smart. Die allerneuste Technologie ist eine Ansage, hier werden die Volt jetzt auf 1.000 gedreht. Das hat einen guten Grund.
Von seiner neuen Hochvoltarchitektur verspricht Geely vor allen Dingen eine noch bessere Ladezeit, da soll die Ladung von 10 auf 80 Prozent in nur fünfeinhalb Minuten erledigt sein. Um die fünf Minuten schafft das aktuelle BYD-System „Flash Charging“ derzeit für die Ladung bis 70 Prozent.

Geely hat schon mit einem Lynk & Co 10 unter Beweis gestellt, dass diese Zeit zu toppen ist. Tatsächlich kam hier jedoch eine schon fast herkömmliche 800 Volt Plattform bzw. Batterie zum Einsatz. Doch davon will man weg.
SmartDroid.de bei Google folgenDenny Geely legt nach eigenen Angaben nicht nur Wert auf maximalen Speed, sondern vor allem auf die Sicherheit. Das neue 1000 Volt System benötigt deutlich weniger Stromstärke, das wiederum führt zu weniger Wärmeentwicklung. Es wäre somit auch weniger Stress für die Batteriezelle, weil man die Kühlung besser gewährleisten könnte.
Geely ist wie BYD in China aufgestellt, dort hat man mit dem Zeekr-Branding schon mehr als 2.100 Ladepunkte aufgebaut, die bis zu 1.500 kW schnell laden können. Das sind völlig absurde Zahlen für uns Europäer, hier sind in der Regel 500 bis 600 kW das Höchste der Gefühle und PKW können das nahezu gar nicht abrufen.
Wie ich schon einem anderen Beitrag geschrieben habe, ist diese Technologie und die Ladezeit von unter 10 Minuten für viele gar nicht so relevant. Doch in der Regel wird Technologie von oben nach unten entwickelt. Was Geely und Co. hier im Performance-Bereich lernen, können sie zukünftig teilweise in günstigere Autos übertragen.
Geely entwickelt zugleich auch neue Antriebe, die noch effizienter werden sollen. Erst kürzlich konnte das neueste 16 in 1 System überzeugen, das im Testfeld mit sehr wenig Verbrauch glänzte.
