Kia hat für die kommenden Jahre große Pläne bei Elektroautos und will die Palette noch stark erweitern. Man ist jetzt schon gut aufgestellt mit EV2, EV3, EV4 und EV5 in den meist gekauften Fahrzeugklassen. Nun weichen weitere Verbrenner zugunsten der Stromer.
Kia gibt gerade das Ende alter Verbrenner bekannt, unter anderem wird K9 eingestellt. Das ist und war eine Flaggschiff-Limousine, die kaum noch Nachfrage haben dürfte. Luxus gibt es bei Genesis, der gemeinsamen Luxusmarke von Hyundai und Kia. Ein Nachteil des Modells war außerdem keinen elektrischen Antrieb im Angebot zu haben.
In den Produktionsbereichen des Herstellers machen die gestrichenen Verbrenner nun Platz für die Elektropläne von Kia. Bis 2030 will Kia bis zu 14 reine Elektroautos anbieten können. Ein für Europa interessantes Modell könne nach dem neuen EV2 ein noch kleinere EV1 sein, der den Picanto ablösen würde.
SmartDroid.de bei Google folgenIm Bereich der Transporter und Busse war der PV5 nur der Anfang, es werden mit PV7 und PV9 noch größere Modelle folgen. Außerdem steht ein erstes softwarebasiertes Fahrzeug vor der Tür, schon 2027 könnte das erste SDV von Kia enthüllt werden. Kia hatte auf Slides unter anderem auch über ein neues Hatchback-Modell an der Seite des EV4 gesprochen.
Jedenfalls ist die Ausrichtung auch bei Kia in den kommenden Jahren eindeutig auf Elektroautos fixiert. Gerade hier in Europa geben Kia und Hyundai gerade mächtig Strom, die beiden südkoreanischen Automarken wollen ihre Marktanteile halten oder bestenfalls noch ausbauen. Hyundai bringt demnächst den Ioniq 3 an den Start.
Wie wir bei anderen Herstellern schon sehen, kann das Portfolio nicht unendlich wachsen und es müssen Modelle ausgetauscht werden. Derzeit sind VW und Co. eher darauf bedacht, das Portfolio und vereinfachen und damit die Produktion zu entlasten, um schlussendlich Geld zu sparen. (via Hankyung)
