Netflix ermittelt: Wann macht eine Serie süchtig?

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Netflix hat in der ersten Jahreshälfte 2015 seine Nutzer in einigen Staaten ganz genau unter die Lupe genommen, um ein paar Analysen durchzuführen. Die interessante Frage ist hier natürlich besonders die, ab wann eigentlich eine der erfolgreichen Serien wirklich „süchtig“ macht. Das Ergebnis ist leider so uneindeutig, dass es den perfekten Moment dafür nicht gibt. Dennoch gibt es bei allen Serien eine entscheidende Folge, die dafür sorgt, dass der Zuschauer auch die komplette restliche Staffel oder im Zweifel noch mehr anschaut.

Ermittelt wurde die jeweilige Folge durch die Zuschauerzahl. Gab es eine Folge, nach der mindestens 70 % der Zuschauer auch den Rest der Staffel gesehen haben, ist diese Folge der entsprechende Schlüssel gewesen. Nur allein die Pilotfolge reicht übrigens nie aus, um einen Zuschauer schon gänzlich für eine Serie zu gewinnen.

Überzeugte „Breaking Bad“ die meisten Zuschauer schon nach der zweiten Episode, hat das deutlich weniger anspruchsvolle „How i met your Mother“ acht Folgen benötigt. Frank Underwood konnte schon nach drei Episoden begeistern, während Don Draper sechs Episoden benötigte. Schon durchaus interessant.

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(via Netflix, Golem)