Number26: Bareinzahlungen werden teilweise kostenpflichtig

Immer wieder kommt bei Angeboten wie Number26 die Frage auf, wie die als kostenloser Anbieter überhaupt eigenes Geld verdienen. Ein Versuch wird ab dem kommenden Mai die Bareinzahlung über Cash26 sein, die kostet dann nämlich Gebühren. Nicht aber alle Einzahlungen, bis 100 Euro (je Monat) bleibt die Bareinzahlung weiterhin kostenfrei, alles darüberhinaus wird mit 1,5 % berechnet. Die Gebühr soll ab dem 03. Mai berechnet werden, wurde in dieser Woche mitgeteilt.

Weiterhin kostenlos bleiben die Auszahlungen über Cash26, wobei man dafür auch an jeden Geldautomaten anderer Banken gehen kann. Mit der MasterCard von Number26 musste ich bislang für die Auszahlung nirgends Gebühren bezahlen.

Insgesamt bin ich nach wie vor zufrieden mit Number26, Vor- und Nachteile gibt es ja letzten Endes überall, für Number26 spricht weiterhin die Android-App samt Push-Benachrichtigungen.

  • muhkuhap

    Was die wohl für ein komisches Vergütungsmodell mit Barzahlen haben müssen, dass nicht die Anzahl an Einzahlungen sondern die Höhe beschränkt wird oO

  • Phil

    Man kann ja immer noch zum Beispiel bei jedem REWE oder Penny Markt (die sind ja recht weit verbreitet) kostenlos an der Kasse einzahlen so oft man möchte. Dort kostet es keine Gebühr

    • muhkuhap

      Eh… Nein. Es gibt nur diese Art der Einzahlmöglichkeit und um genau diese geht es.

    • das ist ja Cash26, deshalb kann man ja überall einzahlen ;)

      • Phil

        Ja, hast Recht. Ich hatte es genau umgekehrt verstanden. Nachdem ich den Blog bei N26 gelesen hatte hab ichs gerafft :-)

  • Olfgang

    Hallo Denny. Hab heute auch die eMail bekommen. Ich finde, du verharmlost die AGB-Änderung etwas. 100€ Umsatz für eine Kreditkarte ist schon sehr wenig. Und das Alleinstellungsmerkmal, dass alle Transaktionen kostenlos sind, geht für mich mich somit verloren. Ich bin enttäuscht. Natürlich gibt’s noch die hübsche App…..

    • naja, ich verharmlose nichts, ich habe das nur aus meinem Standpunkt gesehen, mit Bargeld habe ich nämlich gar nichts am Hut. Ist für einen halt weniger schlimm als für andere, Ansichtssache halt.

      Klar, dass nun nicht mehr restlos alle Transaktionen for free sind, ist doof

      • Olfgang

        war nich böß gemeint. Aber gerade wenn du mit Bargeld nichts am Hut hast, solltest du ja eher meinen Standpunkt vertreten,

        • muhkuhap

          Also in meinem Umfeld hat bis auf die eine Kellnerin niemand mit übermäßig viel Bargeld zu tun. Und wer großen Bedarf an Bargeldeinzahlungen hat, der muss dann schlichtweg zu einem anderem (lokalen) Anbieter gehen.

          Kann ja nicht sein, dass die Konditionen für alle Leute verschlechtert werden müssen, damit alle Anwendungszwecke abgedeckt sind.

          Kostenlos Bargeld einzahlen ist nunmal keins der Hauptfeatures von Number26…

          Der Großteil der Arbeitnehmer wird nun mal nicht bar bezahlt und hat nur unregelmäßig zuviel Bargeld im Portemonnaie.. z. B. nach Verkauf auf ebay-kleinanzeigen oder nach Geburtstagen etc.. Da reichen mir beispielsweise auch die 3x kostenlosen Einzahlungen der comdirect. Dafür lieber weiter keine Gebühren beim abheben etc… von denen alle profitieren können.

          Wer oft Geld einzahlen muss der muss schlichtweg zum Wohle aller zur Postbank/Sparkasse etc..

          • Olfgang

            Bis gerade dachte ich, dass die Gebühren auf alle Einzahlungen anfallen. Wusste nicht, was CASH26 ist, weil ich es noch nie benutzt hab. Ich überweis natürlich auch immer von meinem Hauptkonto zu N26. Alles gut!

            Sorry für mein Arschgelaber ;D

          • ja klar, ich versteh dich voll und ganz. Meine nur, mich interessiert es halt weniger weil ich bestimmt seit Jahren nichts mehr einzahlen musste.

          • Olfgang

            ja, jetzt auf meinem neuen Wissensstand interessierts mich auch nicht mehr.
            somit: Total uninteressanter Bericht, der niemanden betrifft. Schlecht ;)

          • aha

  • wenn du weg vom Bargeld willst, warum hast du überhaupt welches daheim?

    • Tobias

      Darauf hat man nicht immer Einfluss, die Mehrzahl wickelt Geschäfte noch in Bargeld ab, so dass ich sicher noch auf mehr als 100,00€ zu Hause/ in der Kasse habe pro Monat.

  • Phil

    Ach nee, ich dachte das Cash bleibt kostenlos und überweisungen kosten. Dabei ist es aber genau umgekehrt. Ok, somit kein nachteil, Bareinzahlung hab ich noch nie genutzt und werde sie auch nie nutzen.

    Gnz gut erklärt ist es auf dem Blog von Number26:

    https://number26.de/update-zu-cash26-gebuehren-fuer-bargeldeinzahlungen/

    Zitat:

    Elektronische Einzahlungen / Überweisungen, egal ob vom Arbeitgeber oder jedem anderen Konto, bleiben kostenlos

    Überweisungen in Euros bleiben kostenfrei (für Überweisungen in andere Währungen könnt ihr TransferWise verwenden – mit niedrigeren Gebühren als bei traditionellen Banken)

    Bargeld-Abhebungen bleiben kostenlos

    Bargeld-Abhebungen bei Partnern aus dem CASH26 Netzwerk bleiben kostenfrei

    Was ändert sich?

    BARGELD-EINZAHLUNGEN mit unserem CASH26 Service bleiben bis zu 100 € pro Monat gebührenfrei – danach fällt eine Gebühr von 1,5% an. Dies gilt nur für Bargeld-Einzahlungen, also wirklich Banknoten und Münzen im Portemonnaie.

  • Max Heumann

    *Kicher**…damit fängt´s an! War klar, das die Leistungen von N26 nicht ewig kostenfrei angeboten würden. Die Frage die sich jetzt stellt ist; Wie geht´s weiter, an welcher Stelle werden als Nächstes Gebühren erhoben? Ich tippe mal auf den Weg den die Fidor gegangen ist:

    – Beschränkung bei der Anzahl monatlicher Bargeldabhebungen. Ausbau des Produktportfolios mit für das Institut interessanten, aber für den Anleger nicht ganz so spannenden Konditionen. Dann langsam aber sicher den Gedanken in die Community bringen: Bargeld ist böse – wer braucht denn noch Bargeld. Schließlich gibt es eine Maestro nebst Mastercard und damit sind vermutlich 80% aller Zahlstellen abgedeckt. Insofern…

    Es wird spannend, für mich ist der Weg nachvollziehbar, bedauerlich ist es trotzdem. Ich hatte gehofft, das es wenigsten ein (1) Institut schafft, nicht in bekannte Verhaltensweisen zurückzufallen und an der Preisschraube zu drehen.

    Tja, war wohl nix. Jetzt wird interessant an welcher Stelle sich N26 zukünftig vom Wettbewerb abheben will. Mit einer App alleine werden sie es nicht schaffen.

    N26 ist gut gestartet, aber jetzt nach 1 Jahr beginnen sie auf der Mitte der Strecke zu schwächeln, mal sehn wie´s weitergeht?!