Skoda-Elektroauto Nummer 4: Wieder ein SUV und hoffentlich das letzte

Skoda Peaq

Es ist das erste der nun vier elektrischen Skoda-Modelle, das nicht mit einem E beginnt. Aber dennoch ist es ein Modell, welches gut in die bisherige Serie passt, denn auch das vierte Elektroauto von Skoda ist ein SUV. Auf Enyaq, Elroq und Epiq folgt jetzt Peaq.

Das elektrische Skoda-Flaggschiff baut auf der MEB-Plattform von VW auf und weiß daher nicht zu überraschen. Schnellladen soll mindestens 27 Minuten für die Ladung auf 80 Prozent dauern und die große Batterie ist mit 91 kW gut bestückt, aber das reicht noch nicht für große Namen wie BMW iX3. Logisch, ist auch ein anderer Preisbereich.

Skoda Peaq 2

Nun wird sich Skoda nicht unbedingt mit BMW auf eine Stufe stellen, doch blicken wir auf die potenziellen Kunden auf der Suche nach einem vollelektrischen Familien-SUV, dann stehen diese Modelle unweigerlich gemeinsam zur Wahl. Natürlich neben dem Tesla Model Y, das immer noch als Benchmark gilt.

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Wie dem auch sei. Über 620 Kilometer Reichweite bietet der große Akku und noch 450 Kilometer die kleinere Ausgabe. Das sind vernünftige Werte, mehr aber auch nicht. 220 kW bzw. 299 PS bietet der „große“ Elektroantrieb, beide Varianten werden vom Heckaus angeschoben. Die erwähnte Performance am Schnelllader ist für 2026 grenzwertig.

Skoda will beim Peaq relativ hochwertig daherkommen, aber auch praxisnah und perfekt für Familien sein. Es ist ein (bis zu) Siebensitzer, der aufgrund der Länge von 4,87 Meter immerhin 935 Liter Kofferraum bei fünf Sitzen und 299 Liter bei sieben Sitzen bietet. Der Frunk ist mit 37 Litern eher klein geraten und typisch für die VW-Plattform.

Skoda Peaq 3

Wie die anderen Stromer von VW profitiert der Peaq ebenfalls von einigen Neuerungen und dazu gehört ein deutlich verbessertes Infotainment auf neuer Android-Basis mit einem umfangreichen App-Angebot. Digitaler Autoschlüssel und App-Anbindung, doppeltes Wireless-Charging und viele andere Dinge sind da jetzt mit dabei.

Skoda Peaq 1

Für die hohen Ansprüche gibt es unter anderem das optionale Relax-Paket, es bietet ergonomische Sitze mit Massagefunktion, ausfahrbare Beinstützen sowie ein speziell abgestimmtes Soundsystem von Sonos mit 16 Lautsprechern und 755 Watt Leistung.

49.900 Euro muss man mindestens hinlegen für den tschechischen Stromer, für den Sprung von 63 auf 91 kWh sind es dann schon 57.900 Euro. Ich gönne Skoda den Erfolg und sicherlich wird auch der Peaq gut ankommen. Aber vielleicht ist es jetzt endlich das letzte SUV und man bietet Elektroautos auch mal mit anderen Karosserien an.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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