Der Nametag war Instagram-intern quasi der Vorläufer des QR-Codes, der jetzt aber abgeschafft wurde. Das neue System verspricht breitere Akzeptanz.

Klar, man kennt das: Man hängt auf irgendeiner Influencer-Veranstaltung, aber im eigenen Instagram-Name sind drei Unterstriche und vier Zahlen verbastelt – den kann man nur missverständlich aussprechen oder umständlich Zeichen für Zeichen aufsagen. Um dieses Problem zu lösen, gibt es schon seit etwas längerer Zeit (genauer: 2018) die sogenannten Nametags, quasi Instagram-interne QR-Codes, die einfach den Usernamen enthalten und mit der Instagram-App wiederum gescannt werden können.

„War ein Bug“: Bei Instagram gelöschte Fotos und Nachrichten waren gar nicht gelöscht

QR-Code anpassen mit Emojis oder Selfie

Dass es dafür bessere Lösungen gibt, weiß auch die Facebook-Tochter, weshalb man sich nun entschieden hat, den Weg, den man seit letztem Jahr in Japan geht, auch international zu beschreiten. Das heißt, dass die Nametags abgeschafft und dafür ganz normale QR-Codes eingeführt werden, die sich mit jeder beliebigen Scan-App oder sogar der vorinstallierten Kamera-Anwendung lesen lassen.

Um einen QR-Code zu erstellen, müsst ihr lediglich eure Profil in der App öffnen, dann findet ihr die entsprechende Schaltfläche in den Einstellungen. Der QR-Code hat standardmäßig das Instagram-Logo in der Mitte, das sich auch nicht entfernen lässt. Dafür habt ihr ein paar Möglichkeiten, den Hintergrund anzupassen, sei es mit einer anderen Farbe, Emojis oder sogar einem Selfie. Anschließend könnt ihr den Code als Bild nicht nur eurem Gegenüber zum Scannen hinhalten, sondern natürlich auch in den sozialen Netzwerken teilen oder per WhatsApp und Co. verschicken.

Instagram: So kannst auch du jetzt einen Kommentar fixieren

QR-Codes für Restaurants und Geschäfte ausdrucken

Tatsächlich sind die QR-Codes dafür gedacht, dass Geschäft und Restaurants sie ausdrucken und zum Beispiel an ihrem Eingang anbringen. Mit dem offeneren QR-System im Vergleich zu den Nametags sollte man zwar immer noch ein Instagram-Konto haben und benutzen, um dem verknüpften Account zu folgen – insgesamt sollte die Hemmschwelle für Neu-Fans aber niedriger sein, als die Instagram-App extra öffnen zu müssen.

Das Feature ist ab sofort verfügbar – sorry für den schamlosen Promo-Plug im Bild oben. Folgt mir gefälligst.

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.