Folge uns

Marktgeschehen

Telekom, Vodafone und Telefonica wollen Service-Provider wie 1&1 verdrängen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Service-Provider könnten in Zukunft wieder mehr unter Druck geraten, die Netzbetreiber wollen eine Veränderung für den Markt ab der Versteigerung der 5G-Frequenzen. Werden die neuen Frequenzen bzw. Lizenzen versteigert, wollen die Netzbetreiber bis dahin eine klare Trennung zu den Service-Providern. Man möchte keine Vorgaben auferlegt bekommen, mit Service-Providern zusammenzuarbeiten. Das könnte 1&1 und ähnliche Mobilfunkanbieter gefährden.

Aktuell gibt es ein Tauziehen über die Zukunft, eine schnelle Lösung scheint definitiv nicht in Sicht zu sein. Bei den Service-Providern bekommt man günstigere Angebote in den Netzen der Netzbetreiber, genau das ist letzten Endes das Streitthema. Auch weil Kosten für Netzausbau nur an den Netzbetreibern hängenbleiben. Die wehren sich aktuell noch damit, zum Teil gar kein 4G für Service-Provider bereitzustellen. Telekom und Vodafone gehen so vor.

Zu erwarten sind in Zukunft eventuell sogar höhere Preise für den Endkunden. Auch wenn 5G erst mal nicht direkt für uns Endkunden interessant ist, holen sich die Netzbetreiber die enstehenden Kosten irgendwo wie rein. [via]

5 Kommentare
Wichtig: Nimmst du an dieser Diskussion teil und veröffentlichst einen Kommentar, stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Das Speichern von IP-Adressen durch Wordpress ist deaktiviert.

5 Comments

  1. Kai Lunge

    16. Juli 2018 at 09:32

    Die Überschrift hat einen Fehler. Es sind die Netzbetreiber Vodafone und O2 telefonica, die 1&1, Freenet und die anderen Service Provider aus ihren Netzen treiben wollen.
    Die Telekom bietet den genannten Service Providern gar keinen Zugang zu ihrem Netz.
    Auch ist das ein VATM interner Streit, bei dem Vodafone und O2 Telefonica auf der einen und 1&1 mit Freenet auf der anderen Seite stehen. Die Telekom gehört dieser Organisation gar nicht an.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      16. Juli 2018 at 09:39

      WW hat den Bericht exklusiv bringen können, spricht dort klar von allen drei. Zumal es um die Zukunft geht, nicht um den jetzigen Stand, da dürfte auch die Telekom dran interessiert sein.

      „Zum ersten Mal in der Geschichte des digitalen Mobilfunks stellen die drei großen Mobilfunkbetreiber die Existenzberechtigung der Diensteanbieter – neudeutsch Service Provider genannt – in Frage.“

  2. Kai Lunge

    16. Juli 2018 at 13:38

    Da haben Sie natürlich recht. Ich war nur verwundert, weil Telekom und 1&1 beim Mobilfunk gar nicht zusammenarbeiten.

    Ich bezog mich auf den Absatz:
    „Besonders heftig bekämpfen sich die beiden Fraktionen im Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Das geht aus Protokollen vor, die der WirtschaftsWoche vorliegen.“

  3. Various

    17. Juli 2018 at 13:11

    Der große Marcell D’Avis wird das nicht zulassen!

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      17. Juli 2018 at 13:14

      der ist doch in anderen Abteilungen jetzt unterwegs :(

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.