Toyota plant diverse Neuheiten und Umstellungen für die kommenden Jahre, damit die eigenen Autos endlich auf einem modernen Stand der Technik sind. Es kommen nicht nur mehr Elektroautos und eine neue Art der Produktion, es kommt auch das Software-definierte Auto bei Toyota.
Die anderen Unternehmen wie Xiaomi und Tesla haben es vorgemacht, auch bei VW arbeitet man gerade am sogenannten SDV und damit am Auto der Zukunft. Toyota setzt dafür auf seine Plattform Arene, sie soll bis 2030 umfassend ausgerollt werden und dann in 50 Baureihen zu finden sein. Bislang steckt sie in zwei Modellen (RAV4 und Lexus ES).
Neue neue Softwarebasis verändert das Auto „unter der Haube“ grundlegend. Laut Toyota reduziert Arene im aktuellen RAV4 zum Beispiel den Zeitaufwand für die Validierung von Fahrerassistenzsoftware um 70 Prozent. Außerdem werden Entwicklungskosten drastisch reduziert und Entwicklungszeiten verkürzt, dafür können Updates jederzeit direkt an Kundenautos ausgerollt werden.
SmartDroid.de bei Google folgenArene: Eine einheitliche Plattform für den gesamten Software-Stack aller Konzern-Fahrzeuge

Die neue Software-Plattform soll die Grundlage für neue Funktionen, KI-Anwendungen und Software-Updates bilden – und zwar im gesamten Toyota-Konzern inkl. Marken wie Lexus, Suzuki und Mazda. Fahrzeuge sollen sich dadurch wesentlich stärker nach dem Vorbild von Smartphones weiterentwickeln lassen, die Fragmentierung früherer Tage soll der Vergangenheit angehören.
Software nimmt einen komplett anderen Stellenwert bei modernen Autos ein. Bei BMW heißt es, dass die Software nun entscheidend ist und alles andere drumherum gebaut wird. Unter anderem bedeutet das für künftige Fahrzeuge eine einheitliche Basis (ein fester Software-Programmcode), die dann je nach Baureihe und Marke erweitert wird.
Zu den nächsten großen Toyota-Entwicklungen gehört die neue Corolla-Generation mit vollelektrischem Antrieb, die 20278 an den Start gehen soll und dann wohl aus chinesischer Produktion kommt. Die ist dann ebenfalls neu und setzt auf Gigacasting. (via Automobilwoche)
