Ob man es glauben mag oder nicht, Skoda schickt jetzt schon sein drittes Elektroauto ins Rennen und es wird wahrscheinlich die beiden bisherigen Modelle übertreffen. Derzeit schreibt Skoda eine echte Erfolgsgeschichte und bastelt an der Fortsetzung.
Bislang sind die europaweit beliebtesten Elektroautos des Jahres neben dem Tesla Model Y die beiden Skoda-Modelle Enyaq und Elroq, wobei sich das kleinere Modell noch einmal besser verkauft. Wir gehen davon aus, dass der Epiq die Zahlen beider Modelle noch einmal toppen kann und besser abschneiden wird.
Mit dem Epiq hat Skoda ein Fahrzeug für „nur“ noch rund 30.000 Euro im Portfolio, das außerdem mit etwas über 4 Metern Länge wesentlich kompakter als die anderen beiden ausfällt. Skoda trifft damit exakt den in Europa sehr beliebten Sweetspot – ein SUV im B-Segment.
SmartDroid.de bei Google folgenDurch die neue MEB+ Plattform bieten alle darauf basierenden Modelle recht viel Platz, vor allem der Stauraum hinten ist stark. Ein großer Vorteil gegenüber den Verbrennern, die aufgrund ihrer Bauweise nicht so üppig im Platzangebot ausfallen.

Auch mit der Reichweite wird man überzeugen können, denn der große Akku bietet rund 450 Kilometer nach WLTP. Im Grunde genommen passt hier alles zusammen, mit dem Epiq trotz hoher Preise erfolgreich zu sein. Nun startet die Produktion, allerdings in Spanien und nicht in Tschechien. Für dieses Werk in Spanien ist es der erste Stromer, mit dem baugleichen VW ID Cross kommt 2026 noch ein weiterer hinzu.
Zur Wahrheit des ganzen Themas gehört aber auch, dass Skoda vielleicht mal nicht nur SUVs bringen sollte. Mit dem Peaq kommt das vierte Modell dieser Art noch 2026, danach muss man sich bei Elektroautos endlich breiter aufstellen. Ein elektrischer Octavia ist geplant, könnte aber erst 2030 verfügbar sein. Ob die bisherige SUV-only-Strategie bis dahin ausreichend durchdacht ist, wird sich zeigen.
