Google macht gerade aus seiner Galerie-App auch eine umfangreiche Editor-App, denn mit den nächsten App-Updates dürfen sich Nutzer von Google Fotos auf noch mehr Funktionen freuen.
Derzeit werden die Fotos-fragen-Funktionen für den Editor auch in Deutschland ausgerollt. Nutzer können dem Editor schreiben oder sagen, was an den Fotos verändert werden soll und die KI übernimmt die Arbeit für euch. Leichter war das Bearbeiten von Fotos nie, jedenfalls auf Anfängerlevel.
Geplant sind jetzt außerdem die sogenannten Moods. Das sind neue Effekte, die Fotos in einem bestimmten Look erscheinen lassen. Google gibt es die Moods vor, aus die der Nutzer dann wählen kann.
SmartDroid.de bei Google folgenAnders als bei klassischen Filtern werden die Fotos in diesem Fall von der KI analysiert, woraufhin die Bearbeitung sehr individuell an das jeweilige Motiv angepasst ist. Acht dieser Moods sind bereits in den Quellcodes sichtbar.
- Luftig-minimalistisch: Klare Beleuchtung und eine elegante, minimalistische Ästhetik.
- Gestochen scharfes 35mm: Inspiriert von der klassischen Filmfotografie mit ausgewogenem Kontrast.
- Kino der 2000er Jahre: Filminspirierte Farbkorrektur mit subtilen Tonwertverschiebungen.
- Reichhaltige Texturen: Verstärkt die Tiefe und Detailgenauigkeit für ein haptisches Erlebnis.
- Pink Digicam: Ein nostalgischer Digitalkamera-Look mit einem zarten Rosaton.
- Retro Contrast: Kräftige Schatten gepaart mit einer gewagten Farbgebung.
- Nachtlichter: Sanfte Leuchteffekte, die für Abendszenen entwickelt wurden.
- Nacht der 2000er: Tiefe Nachtfarben kombiniert mit digital anmutendem Filmkorn.

Der Vorteil scheint darin zu liegen, dass die KI wirklich darauf achtet, dass so ein Mood nicht einfach wie ein Filter über das Foto gelegt wird, sondern durch die individuelle Anpassung ans Motiv unterm Strich realistischer wirkt.
Für den Effekt analoger Kameras kann ich auch immer noch Snapseed ans Herz legen. Google hat seine zweite Foto-App für Android erst kürzlich nach Jahren aktualisiert und deutlich aufgewertet.
