BMW bereitet weiterhin seinen ersten elektrischen M3 vor, der dann 2027 an den Start gehen soll. Derweil stellen sich immer wieder Fragen, was BMW bei diesem Modell umsetzt und was vielleicht nicht. Aber inzwischen ist auch intern geklärt, dass es definitiv Simulationen für Sound und Schaltvorgänge geben wird.
Auf einem Event hat der BMW-CMO erneut bestätigt, dass es für den elektrischen M3 definitiv etwas geben wird, das wir zuletzt auch bei den AMG-Modellen von Mercedes gesehen haben und womit zuerst der Ioniq 5 N bekannt geworden ist. Sound wird simuliert, als künstlich erzeugt, und auch Schaltvorgänge werden möglich gemacht.
Das ist alles nicht notwendig in einem Elektroauto, aber BMW sieht Bedarf und Nachfrage. Oftmals wird gerade beim künstlichen Sound damit geworben, dass der Fahrer hierdurch hörbares Feedback hat, wenn das Fahrzeug im Grenzbereich bewegt wird. Wobei die meisten Fahrer im Alltag das Feature eher deshalb nutzen, weil ihnen das Elektroauto sonst zu leise wäre.
SmartDroid.de bei Google folgenJe Rad ein eigener Motor: Elektrischer M3 wird das Sportmodell auf neues Niveau heben
Mit diesen Zusätzen will BMW neben Beschleunigung und Präzision auch ein emotionales Fahrerlebnis für das „äußerst leistungsfähige Modelle“ schaffen. Van Meel beschreibt in seinem Interview das Zusammenspiel beim Bremsen und Herunterschalten: Das hörbare Drehzahlniveau soll dem Fahrer helfen, den aktuellen Fahrzustand und seinen Gaseinsatz einzuschätzen.
BMW hatte bereits in früheren Videos enthüllt, dass für den M3 ein komplett eigener Sound in der Entwicklung gewesen ist. Dieser orientiere sich zwar an früheren M-Ausgaben, die es mit 6-Zylinder, V8 und auch V10 Motoren gab, aber der Klang des Elektroautos ist neu komponiert und zusammengesetzt. Mercedes macht das ein wenig anders.
Ich finde: Wenn diese Funktionen optional sind, was BMW bislang nicht so richtig verrät, dann geht das absolut klar und am Ende kann der Kunde entscheiden. In dieser Preisklasse sollte sich die Frage gar nicht stellen, ob man es anbietet oder nicht, das gehört meines Erachtens mit dazu. Wovon ich nicht so begeistert wäre, wenn man den Sound auch außen laut hört. (via EVs)
Lesenswert: BMW macht uns heiß auf den ersten elektrischen M3
