Ferrari Luce Elektro soll teurer als das SUV sein

Ferrari Luce

Es ist die Zeit gekommen, auch die italienischen Sportwagen-OEMs werden auf Elektroautos umsteigen und ihre ersten Modelle präsentieren. Luce heißt der erste Stromer von Ferrari.

Nun gibt es für den Luce sogar einen Preis, nachdem Ferrari bereits einen ersten Blick auf den Innenraum gegeben hat. Die Marke setzt bekanntlich auf einen ehemaligen Apple-Designer, der ein klassisches Cockpit gestaltet hat, das vor allem auf Schalter und andere haptische Elemente setzt.

Jetzt ist durch „Bloomberg“ der Preis durchgesickert und es wird natürlich ein teures Fahrzeug, das aber gut ins typische Ferrari-Portfolio passt. Der vorläufige Preis liegt laut Insidern bei 550.000 Euro. Damit ist das Elektroauto teurer als das aktuelle SUV, der Purosangue.

Ferrari will sich generell bei den Preisen eher weiter oben positionieren und sieht darin auch den Schutz der eigenen Marke. Wobei die Frage noch nicht geklärt ist, ob Ferrari auch ein Elektroauto erfolgreich verkaufen kann. Gerade der Sammlerwert ist bei Elektroautos bislang nicht gegeben, weil charakteristische Elemente wie Motoren fehlen.

Ein Elektroautos ist leistungsstark, kann jeden Verbrenner in die Tasche stecken. Aber ein Elektroauto ist auch ruhig, gibt keine lauten Töne von sich, riecht nicht, die Motoren und der Akku sind beliebt austauschbar. Es fehlt an echter Charakteristik.

Der Prototyp, immer wieder in Tarnung gesichtet wurde, konnte vom äußerlichen Design bislang extrem viel geheimhalten. Bislang bleibt der Luce noch eine echte Überraschung, auf die wir uns wirklich freuen dürfen. Ich bin gespannt, ob Ferrari den Luce in seinem Design sehr eigenständig macht.

Der größte Konkurrent aus Italien ist bekanntermaßen Lamborghini, die VW-Marke hat seine Träume vom Elektro-Sportwagen in den letzten Monaten jedoch vorerst auf Eis gelegt.

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