Auch die ING zieht noch dieses Jahr den Stecker für ältere Android- bzw. Betriebssystem-Versionen. Das betrifft natürlich auch die iOS- bzw. iPhone-Plattform, aber vor allem in der Android-Welt ist es sehr entscheidend, welche Versionen unterstützt werden.
Oftmals sind noch sehr viele Geräte im Umlauf, die eine ältere Android-Version haben, weil die Hersteller vor einigen Jahren noch nicht so sehr auf Updates geschaut haben. Das betrifft oft günstigere Preisklassen oder chinesische Smartphone-Marken.
In diesem Fall heißt es, dass die ING zum 15. September 2026 bei der eigenen Banking-App die Unterstützung für ältere Betriebssysteme aufgibt. Dann müssen Geräte mit Android-Betriebssystem mindestens mit der Version 11 laufen. Das bedeutet, dass besonders die Versionen 9 und 10, die durchaus noch verbreitet sind, rausfliegen und die ING-App dann nicht mehr ausführen können.
SmartDroid.de bei Google folgenMan müsste als betroffener Kunde dann auf ein neueres Android-Gerät umstellen. Das ist bei Geräten, die aus dem Update-Zyklus des Herstellers rausgefallen sind, ohnehin grundsätzlich zu empfehlen. Auch wenn es selten unmittelbare Sicherheitsgefahren gibt, empfiehlt sich der Smartphone-Wechsel alle paar Jahre.
Wobei man sagen muss, dass Geräte von Samsung, Google und anderen Herstellern mittlerweile teilweise fünf, sechs, sieben oder acht Jahre mit Update-Garantie ausgestattet sind. Das betrifft allerdings eher die Modelle der letzten Jahre. Da wir dieses Jahr schon bei Android 17 ankommen, sollte klar sein, dass Android 9 und 10 bereits sehr viele Jahre alt sind.
ING sagt, dass man künftig mit einer älteren Android-Version einen PhotoTAN-Generation verwenden müsste. Der Wechsel bei den unterstützten Betriebssystemen betrifft also ganz klar sicherheitsrelevante Funktionen und Schnittstellen. (via mobiFlip)
Artikel später aktualisiert und klarer formuliert bzgl. Supportende älterer Android-Geräte.

Bitte Artikel korrigieren:
Bei der ING gibt es einen photoTAN-Generator, das ist keine App, es ist ein Gerät.
Im Artikel steht:
„Dann müssen Geräte mit Android-Betriebssystem mindestens mit der Version 11 laufen. Das bedeutet, dass besonders die Versionen 9 und 10, die durchaus noch verbreitet sind, rausfliegen und die ING-App dann nicht mehr problemlos ausführen können. Für Kunden gibt es das Problem, dass die Banking-App tatsächlich nicht mehr vollständig funktionieren wird.“
Bitte Artikel korrigieren:
Ab dem 15. September 2026 kann die ING App auf Smartphones mit Android 9 und Android 10 ÜBERHAUPT NICHT MEHR GENUTZT WERDEN.
Das bedeutet, man kann dann mit den betroffenen Smartphones auf sein Bankkonto überhaupt nicht mehr zugreifen, denn auch für den Login über den Browser braucht man zur Freigabe die ING App, die dann nicht mehr funktioniert.
Man kann bis 15. September 2026
– entweder die betroffenen Smartphones falls möglich auf Android 11 updaten
– oder man man kauft sich den photoTAN-Generator für die Nutzung über den Browser am PC
– oder man kauft sich ein neues Smartphone für die Nutzung über die ING App.
Jo, habs klarer gemacht.
Korrektur zu meinem Beitrag:
Ich hatte geschrieben, daß man den photoTAN-Generator für die Nutzung über den Browser am PC nutzen kann.
Anscheinend kann man den photoTAN-Generator aber generell bei der Nutzung über den Browser benutzen.
Siehe:
https://www.ing.de/hilfe/log-in/auftraege-freigeben/phototan-webmanual/einleitung/
‚…. Beim photoTAN-Verfahren wird eine TAN mit einem speziellen Lesegerät – dem photoTAN-Generator – erzeugt. Sie brauchen dafür kein Smartphone oder Handy. Und um den ING photoTAN-Generator an Ihrem PC, Tablet oder mobilen Gerät zu verwenden, brauchen Sie auch keine Kontokarte oder eine spezielle Software. …“
Ergänzung zur Korrektur meines Beitrags:
Zum photoTAN-Generator gibt es unterschiedliche Angaben.
https://www.ing.de/hilfe/app-anforderungen/
„… Mit dem kostenpflichtigen photoTAN-Generator können Sie sich im Online-Banking auf ing.de anmelden und dort Ihre Bankgeschäfte ausführen. Ihr Banking erledigen Sie dann also nicht mehr in der App, sondern am PC.
Mehr zum photoTAN-Generator. …“
In der Bedienungsanleitung zum photoTAN-Generator steht
https://www.ing.de/hilfe/log-in/auftraege-freigeben/phototan-webmanual/einleitung/
„… Beim photoTAN-Verfahren wird eine TAN mit einem speziellen Lesegerät – dem photoTAN-Generator – erzeugt. Sie brauchen dafür kein Smartphone oder Handy. Und um den ING photoTAN-Generator an Ihrem PC, Tablet oder mobilen Gerät zu verwenden, brauchen Sie auch keine Kontokarte oder eine spezielle Software. …“
Die ING gibt es schon lange. Eventuell hat es früher mit Smartphones nicht funktioniert, weil die Displays zu klein waren.
Wer sich einen photoTAN-Generator kaufen möchte, sollte wohl besser bei der ING nachfragen, ob der photoTAN-Generator mit dem eigenen Smartphone funktioniert.
Zur Nutzung des photoTAN-Generators über den Browser am Smartphone:
Wer ein Smartphone mit Android 9 oder Android 10 hat, sollte Bedenken,
auch wenn es eventuell momentan funktioniert, es ist keine langfristige Lösung.
Denn auch für Browser gibt es eine Mindestanforderung für die Android Version.
Mit veralteten Browsern wiederum funktionieren Webseiten irgendwann auch nicht mehr richtig bzw. gar nicht.