Hyundai hat mit dem Ioniq V ein messerscharfes Elektroauto vorgestellt, das auf den ersten und zweiten Blick nach elektrischer Zukunft aussieht. Aber man bekommt höchstens die Gegenwart und das auch noch schwach motorisiert.
Oder geht es wirklich nur mir so? Der südkoreanische Delorean der Neuzeit sieht zwar schnell und nach Reichweite aus, doch genau das bekommt man bei dabei nicht so richtig geboten. Nun sind so langsam alle wichtigen Daten durchgesickert und ich bin nicht enttäuscht, dass der Ioniq V wohl gar nicht zu uns kommt.
Hyundai integriert hier einen 188 PS schwachen Elektromotor, selbst im VW ID Polo gibt es mehr Bums. Und auch die Standard-Batterie bringt es nur auf 53,5 kWh, womit eine CLTC-Reichweite von ca. 540 Kilometern möglich sein soll. Das sind nach WLTP ca. 450 Kilometer, auch das schafft VW inzwischen mit seinen elektrischen Kleinwagen.
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Immerhin gibt es eine größere Option mit 225 PS und ca. 530 Kilometern Reichweite (WLTP), aber damit lockt Hyundai kaum jemandem hinterm Ofen hervor. Immerhin soll das bekannte 800 Volt System integriert sein, damit ist die Ladezeit im besten Fall unter 20 Minuten möglich, wie man es auch vom Ioniq 5 kennt.
Hyundai will gezielt den chinesischen Markt ansprechen, aber dort ist man eigentlich Power gewöhnt. So richtig geht mit der Ioniq V nicht in den Kopf, die Mischung aus diesem Design und der eher schwachen Leistung sowie Reichweite passt für mich nicht zusammen. Erst dachte ich an einen echt coolen Fastback, aber inzwischen sehe ich eher einen Prius von Hyundai. (via CNC)
Übrigens ist der goldene Hyundai nicht mit dem goldenen Kia „Meta Turismo“ zu verwechseln, den die Konzernschwester als elektrischen Stinger-Nachfolger in Betracht zieht und damit wirklich sportlich sein will. Umso weniger macht der Ioniq V für uns Sinn, insbesondere auch aufgrund der Verwechselungsgefahr (auf den ersten Blick zumindest).

