Inzwischen dürfte allen klar sein, dass der kommende ID.4 wohl als ID Tiguan an den Start geht. Daraus macht VW zwar immer noch ein „Geheimnis“, aber das Kennzeichen der Pressemodelle und andere Merkmale zeigen das deutlich. Doch es gibt Probleme von früher, die dennoch bleiben.
Und zwar hat der ID.4 nur eine 400 Volt Plattform unter dem Kleid, die Ladezeiten der MEB-Plattform sind eher unterdurchschnittlich. Und auch bei anderen Punkten wie dem Kofferraum hat der Stromer hier keinen Vorteil gegenüber dem Verbrenner, sondern sogar einen deutlichen Nachteil.
Auf dem Papier bereits bietet der Verbrenner-Tiguan der aktuellen Generation über 120 Liter mehr Volumen als der ID.4. Und wenn man im Video den Vergleich mit dem neuen Testwagen mit den Koffern der Kollegen sieht, wird dieser Unterscheid noch deutlicher sichtbar. Eigentlich sind Stromer besser aufgestellt in dieser Kategorie, doch die MEB-Plattform von ist veraltet.
SmartDroid.de bei Google folgenIm neuesten Video von „Motoreport“ wird durch diverse Vergleiche gut sichtbar, dass die neue Generation ein ID.4 mit einem neuen Namen und diversen Verbesserungen ist. Das Fahrzeug sieht mehr nach einem heute typischen VW und deutlich weniger nach ID aus, es gibt außerdem das neue Lenkrad mit Tasten und das neue Android-Infotainment.
Während der ID Polo durch eine deutlich verbesserte Plattform wirklich viele Vorteile gegenüber dem Verbrenner hat, ist das beim ID Tiguan wohl nicht möglich. Schade. Das ist bei Golf und ID.3 Neo ähnlich, da ist der Kofferraum gleich, beim Polo hat der Stromer wesentlich mehr Platz.
Wir hatten unter anderem durch den letzten Punkt einen Vergleich aufgemacht, in welchem der ID Polo sogar die bessere Wahl für die sein könnte, die sich eigentlich für einen elektrischen Golf interessieren.
Es ist immer noch komisch, dass es vom ID Tiguan gerade nur zwei Videos gibt und diese auch nicht gleichzeitig erschienen sind. Eine untypische Pressearbeit des Herstellers. Aber sicherlich wird man die Katze bald aus dem Sack lassen.
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