Samsung Galaxy S6: Akku wohl nur mit 2.600 mAh

Akkus in Smartphones können meines Erachtens nicht groß genug sein, doch der Trend geht eher zu schlanken Geräten, in die natürlich zwangsläufig nicht viel Akku passt. Das wird wohl beim Galaxy S6 von Samsung passieren, welches dünner als Vorgänger wird und daher einen recht kleinen Akku besitzt. Schon oft wurde von einer Kapazität von 2.600 mAh berichtet, was ziemlich genau dem Akku meines Xperia Z3 Compact entspricht, welches allerdings mindestens 0,3″ in der Diagonale kleiner ist. Selbst das Galaxy S5* hatte mit 2.800 mAh einen größeren Akku.

Mehr Bedenken als nötig? Der Akku wird im Vergleich zum Vorgänger zwar schrumpfen, die Fertigung des Prozessors allerdings wohl auch. Mit 14 nm ist der neue Exynos-Prozessor gefertigt, der im Galaxy S6 zu finden sein soll. Das könnte den kleineren Akku wieder ausgleichen, da der neue Prozessor deutlich effizienter bei vergleichbarer Leistung arbeitet.

Auf dem Foto zu sehen ist ein Akku von Samsung, der nicht nur frisch aus der Fertigung kommt, sondern mit der Bezeichnung „G925“ darauf hindeuten könnte, dass er im Galaxy S6 oder S6 Edge landet. Wir sind gespannt, spätesten am 01. März wissen wir mehr.

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(via PhoneArena, Weibo)

  • zymo

    Sehr schön. Ein kleinerer und nicht wechselbarer Akku. Anstatt die Vorteile der energieeffizienten Bauteile zu nutzen und mittels eines größeren Akkus mehr Betriebszeit rauszuholen (2-3 Tage) wird die Kapazität zugunsten den Designs verringert. Bedeutet unterm Strich weiterhin täglich laden. Gepaart mit dem Umstand, dass häufiges Laden nicht gerade der Gesundheit der Batterie förderlich ist und man nach einem 3/4 Jahr erste „Schwächeanzeichen“ bemerkt, muss ich bei dem Gedanken um eine fest verbaute Batterie sauer Aufstoßen.

    • Stefan Kaiser

      Ha! und Gestern noch zufällig einen „Profi“ Bericht auf N24 gesehen, auf dem doch tatsächlich empfohlen wurde, seinen Akku schon nach 50% zu laden. Weils ja besser ist. ^^

      Toll da wird ganz schnell aus einem 2600mAh Akku, welcher einen Tag evtl grade so hält ein 1300mAh Spielzeug Akku. Lächerlich.

      Aber dann im gleichen Atemzug von Powerbank die Zusatz Akus empfohlen. Nicht die Großen, mit 10000mAh – nein die kleinen mit wieder nur 2500mAh -.-

      Welch Sinnhaftigkeit.

      • Das soll tatsächlich nicht schlecht sein, zumindest besser, als den Akku ständig fast leer werden zu lassen. Kommt aber wohl auch darauf an, ob Poylmer oder Ion und so weiter. Hinter die Wahrhehit bin ich aber auch noch nicht gekommen.

        • Chris

          Der Sweetspot zwischen Anzahl Ladezyklen und korrosiver Chemie durch niedrige/hohe Spannung liegt bei ca. 30%. Aber mal ehrlich, man hat doch gar keine Wahl, man laedt den Akku einmal am Tag udn dann bis er voll ist.

          Viel wichtiger ist, dass man Wechselakkumoeglichkeiten hat, zum Austausch bei schlechtem Akku oder einfach, um mal ein WE im Urlaub ohne Ladegeraet durchzustehen.

          • Oder einfach ein mobiler Lader

          • Chris

            Die bringens aber nicht ganz. Man muss dann doch 1-2h warten, bis der Akku vollgeladen ist. Ein Akkuwechsel dauert hingegen nur 30s. Ausserdem sind Akkus recht preisguenstig und auch viel kleiner und leichter als so ein externes Akkupack.

          • Auf was musst du da warten? Einfach laden und nutzen.

          • Chris

            Ich kann das Handy ja schlecht in der Hand halten und benutzen waehrend ein dickes, schweres Ladegeraet dranhaengt. Selbst mit nem langen USB-Kabel ists noch umstaendlich. Gerade beim Wandern geht sowas nicht.

          • Warum soll das nicht gehen? Du hälst es wie immer in der Hand ^^

        • Stefan Kaiser

          Angeblich, laut den Profis, ist das Thema Memory Effekt und Tiefentladung etc seit Poly Akkus nicht mehr relevant. Ich hab da ja in meiner Meisterschule was anderes gelernt… ^^ ( Und ich bin Elektromeister…)