Klein, wendig und trotz einem hohen Preis immer noch günstiger als viele Elektroautos. Das spricht ganz klar für die neuen Stromer von VW, allen voran der zuerst vorgestellte und verkaufte Cupra Raval. Die Seat-Marke hat eine wichtigere Rolle intern übernommen und das zahlt sie auf Anhieb zurück.
Beim Raval ist es so, dass man nach außen sofort sehen kann, dass trotz Baukasten-Prinzip bei VW noch sehr viel möglich ist und sich getraut werden darf. Hält sich der ID Polo stark zurück, ist der Raval davon genau das Gegenteil. Man kann über das Cupra-Design streiten, doch es kommt gut an und hat eine eigene Zielgruppe.
Und das Publikum ist bereit zu zahlen, die ersten Absatzzahlen sollen laut Cupra-Deutschlandchef deutlich über den Erwartungen liegen, der Marktstart übertrifft alle bisherigen Cupra-Fahrzeuge. „Die Nachfrage ist weltweit mehr als doppelt so hoch wie ursprünglich erwartet. Dazu ist die generelle Resonanz von Kunden, Medien und Öffentlichkeit außergewöhnlich“.
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Obwohl auch der neue Raval bzw. die neuen Elektroautos von VW noch nicht ganz frei von Fehlern und Auffälligkeiten sind, so konnte die bislang sportlichste Ausgabe bereits ihre Fahrleistungen unter Beweis stellen. Abgesehen davon überzeugt MEB+ in den Kleinwagen von VW mit sehr viel Platz im Innenraum und mit dem starken Gepäckvolumen.
Nach außen wurde zuletzt bekannt, dass der Raval womöglich eine einmalige Sache bleibt. Wenn sich die Verkaufszahlen jedoch nach dem anfänglichen Hype stabilisieren, hat womöglich auch der Premium-Kleinwagen eine Zukunft. Außerdem ist es für Seat überlebenswichtig, dass Cupra generell weiterhin starke Zahlen liefert.
Der Raval erfüllt alle drei Rollen und schließt somit nichts aus. Er soll ein wichtiges Volumenmodell für Cupra werden und ist gleichzeitig ein starkes Eroberungsfahrzeug für neue Kundengruppen. Außerdem öffnet er die Marke für eine jüngere, urbane und elektrifizierte Generation. Genau diese Kombination macht ihn strategisch so wichtig.
Eindeutig zeigt auch der Raval, dass VW online zwar generell viel über den Preis gesprochen wird, aber das scheint beim tatsächlichen Kunden gar kein Thema zu sein. Sonst würden sich die neuen Elektroautos nicht direkt mit dem Marktstart so gut verkaufen, obwohl sie mal schnell 35.000 bis 40.000 Euro kosten können. (via Autohaus)
