Volkswagen hat sich für eine Zukunft mit weniger Autos und Ausstattungsvarianten entscheiden. In den letzten Jahren war es noch so, dass man irgendwie jeden noch so krummen Kundenwunsch erfüllen wollte, aber das kostet auch extrem viel Geld und verkompliziert alles.
Einige chinesische Hersteller und auch Tesla machen jedoch vor, wie man die Marge an den Autos wieder erhöhen kann. Komplexität rausnehmen. Das gilt nicht nur für die Technologie im Auto, die wir als Kunden gar nicht sehen, sondern auch für die Modellauswahl und für die Ausstattungen.
VW hatte in den letzten Jahren kein klares Ziel und führte zum Beispiel die ID-Reihe mit eigenen Namen ein und eigenen Ausstattungsoptionen. Statt mit der Elektromobilität alles einfacher zu machen, wurde erst mal alles komplizierter. Nun geht es den Weg zurück, bekannte Modellnamen bleiben und Ausstattungsvarianten wie Pure oder Pro gehören der Vergangenheit an. Das war aber nicht alles.
SmartDroid.de bei Google folgenVW hat sich hinter den Kulissen intern darauf geeinigt, das Angebot an Fahrzeugmodellen schrittweise um bis zu 50 Prozent zu reduzieren, wobei sich der Fokus auf die lukrativsten Marktsegmente verlagert. Außerdem soll die Vielfalt bei den Ausstattungsoptionen und Konfigurationen wirklich drastisch reduziert werden, da ist die Rede von 75 Prozent. Dafür soll die Qualität steigen.
Ich gehörte zu den schärfsten Kritikern auch bei der MEB+ Generation. Warum gibt es bei den Kleinwagen zig verschiedene Kombinationen aus Leistungsstufen und Akkus? Warum nicht einfach kleiner Akku mit weniger Systemleistung und großer Akku mit mehr Power – fertig.
SmartDroid.de als Quelle bei GoogleBis 2030 machen wir die Volkswagen Group zum attraktivsten Automobilunternehmen der Welt – mit ikonischen Marken, begeisternden Produkten, führenden Technologien, robusten finanziellen Ergebnissen, verlässlicher Performance am Kapitalmarkt und gelebtem Teamgeist. Mit unserem Zukunftsplan gehen wir in die nächste Phase der Transformation.

Vielleicht schmeissen sie alle nicht SUV Modelle raus, da diese ausser mir scheinbar niemand will.
Europa bzw. Deutschland altert. Und alte wollen bequem ihren Hintern von links nach rechts schieben. Deshalb auch der SUV Trend. Meine These :P
Nicht nur für VW gilt, Ausstattungsvarianten dienen im Wesentlichen dem Marketing. Bei Elektroautos betrifft das vor allem die Batteriegröße. Doch immer wieder ließt man in den Datenblättern, die Variante mit dem schweren Akku beschleunigt exakt gleich schnell und ist auch im Verbrauch identisch. Denn was nicht sein darf, nicht sein kann. Das teurere Modell muss auch schneller sein, selbst wenn die Physik dagegen spricht. Dafür werden auch unterschiedliche Ladegeräte eingebaut, von den Japanern wissen wir, das mit dem schweren Akku muss nicht unbedingt schneller laden. Warum überhaupt unterschiedliche Ladeleistung, bleibt dem staunenden Kunden verschlossen.
Was bei ‚Pur‘-Fahrzeugen immer wieder auffällt, da eine Komfort Komponente fehlt, funktionieren grundlegende Fähigkeiten des Fahrzeugs nicht mehr. Daher muss ein zusätzliches, teures Dummy-Bauteil eingebaut werden, um die Funktion zu erhalten. Das heißt, Ingenieure müssen ein kompliziertes teures Workaround entwickeln, nur damit dem Kunden die puristische Holzklasse geboten werden kann. Schon Japaner und Koreaner haben dies nicht mitgemacht und die Fahrzeuge immer schon besser ausgestattet. Den Chinesen nun, kann es gar nicht genug Blingbling im Auto geben. Je mehr Apps geboten werden, desto besser. Hoffentlich lernt VW dazu.