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Das Ende der Metall-Smartphones

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Pixel 2 XL Test

HTC hatte sie über Jahre im Programm, auch Huawei setzte lange Zeit darauf. Heute sind Smartphones aus Metall aber schon fast ein Relikt der Vergangenheit. Glas ist jetzt das Ding in der Welt der Smartphones. Ob beschichtet oder anderweitig bearbeitet, Metall bzw. Aluminium kam in unterschiedlichsten Varianten bei vielen Herstellern zum Einsatz, doch heute wird inbesondere bei den Flaggschiff-Geräten fast ausschließlich Glas auch für die Rückseite verbaut.

Apple, Samsung, Huawei, Google, HTC, Sony, LG, Xiaomi, OnePlus und andere Hersteller setzen heute auf das Material, welches eigentlich ungeeignet für den alltäglichen Gebrauch ist. Glas kann schnell zu Bruch gehen, Glas kann schnell zerkratzen und zieht Fingerabdrücke magisch an. Es gibt aber auch Vorteile. Glas ermöglicht Qi, wodurch Geräte drahtlos geladen werden können. Glas liegt sehr angenehm in der Hand, beeinträchtigt Funksignale weniger und lässt sich in der Produktion gut verarbeiten.

Vom Trend zum neuen Standard

Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, in denen zahlreiche Smartphone-Hersteller auf unterschiedliche Materialien setzten und so auch dadurch in Konkurrenz zueinander standen? Ist schon eine Weile her, da gab es bei Samsung noch Kunststoff (Galaxy S4), HTC hatte Metall im Angebot (HTC One) und Sony setzte auf Glas (Xperia Z). Wir hatten eine Wahl! Heute gibt es nur noch Glas. Mal beschichtet, mal andersfarbig. Selbst in der Mittelklasse wird immer häufiger Glas verbaut.

HTC 10 evo Header

HTC setzte auf Metall, heute nicht mehr.

Neben Metall und Glas gab es früher auch noch das gute alte Kunststoff. Hochwertige Geräte wurden aus dem widerstandsfähigen Polycarbonat gefertigt. Ist auch schon länger her. Geräte wie das Pocophone F1 sind eine extrem seltene Ausnahme. Mir selbst ist das Material meiner Smartphones fast egal, das Gesamtpaket muss einfach stimmig sein. Glas wäre aber mein Favorit, würdet ihr mich fragen.

Daher die Frage an euch: Wie seht ihr den Trend zum „gläsernen Smartphone“, der sich schon zum Standard entwickelt hat?

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Rolf

    12. Oktober 2018 at 12:16

    Für mich ist es egal, Hauptsache das ganze Paket stimmt

  2. Avatar

    Schtief

    12. Oktober 2018 at 14:30

    Ich hatte nur 2 Geräte komplett aus Alu. Das Nokia N8 und OnePlus 5T. Das N8 war an sich schon toll, aber das Gehäuse war mit gerade im Winter immer viel zu kalt und besonders griffig war’s auch nicht. Das 5T war in Sandstone, daher hat man vom Metall nicht viel gemerkt. Mir ist Glas lieber, hab aber auch nichts gegen Kunststoff wenn es wie beim Lumia 930 hochwertig ist. Aber Unibody Alu… Neee.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      12. Oktober 2018 at 16:40

      Sandstone ist nice, nur nicht so geil für Hosentaschen und irgendwann nutzt es sich halt auch ab

  3. Avatar

    Andre Schneider

    12. Oktober 2018 at 15:33

    – Ein hochwertiger Polycarbonat-Unibody wäre mir am liebsten. Fühlt sich gut an, ist widerstandsfähig und warm im Winter.
    – Das Glas-Metall-Glass Sandwich-Design mag ich garnicht. Den Übergang vom Metallrahmen zum Glasrücken kriegen nicht aller Hersteller spaltfrei hin (Siehe Google). Sehr sensibel bei Stürzen.
    – Ein Metall-Unibody ist mir zu kalt im Winter.

  4. Avatar

    Meki

    19. März 2019 at 23:48

    Glas ist das ledste was ich als Smartphone material haben will
    Es geht leicht kaputt und wen es kaputt geht Dan gleich in tausend Stücke (besonders bei dem Kratz festen Gorilla glass) da hätte ich lieber metal was zwar zerbeult und zerkratzt aber nicht springt und trotzdem noch benutz bar ist
    Der Bau von dem galaxy s4 finde ich gut ich würde ein Smartphone so bauen
    Glas vorne. An der Seite ein etwas rausragender Stal Ramen oder plaste und hinten plaste oder metal

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