Ford will uns „schocken“: Neuanfang mit F1-inspirierter Elektro-Plattform übertrifft Chinesen

Ford bis 2029

Wir alle sollen von der neuen Elektro-Plattform von Ford schockiert sein, denn ihre Bauweise und Möglichkeiten sind spannender als ein Hypercar. Das liegt daran, dass ein großer Teil des Teams aus ehemaligen Formel-1-Leuten besteht, die zB mal für Ford bei der Formel 1 gearbeitet haben.

Die neue Plattform ist komplett universell und soll abseits von vielen Karosserien vor allen Dingen auch ein neues Level in der Produktion erreichen. Das große Ziel sind erschwingliche Elektroautos in allen denkbaren Formen. Die Technik sei fortschrittlicher als in Hypercars.

Ford Universal EV Plattfrom Beispiele

Zunächst fokussiert man sich auf den US-Markt, aber auch in Europa könnte damit ein echter Neuanfang gelingen, nachdem Ford durch das Ende von Modellen wie Fiesta und Focus hart abgestürzt ist. Ford sprach bereits von globalen Modellen auf der Universal EV Platform, ohne dabei ins Detail zu gehen.

SmartDroid.de bei Google folgen

Die neue Plattform profitiert sehr wahrscheinlich von Effizienz und Aerodynamik, ein Vorteil durch die Teilname an der Formel 1 gegenüber den chinesischen Konkurrenten. Einige der Entwickler haben zuvor nicht mal in der Automobilindustrie gearbeitet, sondern wirklich nur im Motorsport. Diese Leute zu überzeugen ist jedoch extrem schwierig, meint der Ford-Chef bei Autocar.

„Eines der größten Geschenke, die die Formel 1 Ford je gemacht hat, war unser Skunkworks-Team in Kalifornien. Fast jeder von ihnen kommt entweder aus der Formel 1 oder ist ein riesiger F1-Fan.“

Der große Fokus auf Effizienz und Aerodynamik soll eine Verkleinerung der notwendigen Batterien ermöglichen, das wiederum reduziert die Kosten der Fahrzeuge enorm. Ein anderer Ansatz als beispielsweise bei BMW, wo die Batterien neuer Elektroautos inzwischen auf über 100 kWh gewachsen sind und noch weiter wachsen werden.

Gegenüber den Chinesen hat Ford nach eigenen Angaben Effizienzsteigerungen von 20 – 30 % erzielt, man hat enorm in das Zusammenspiel von Motoren, Wechselrichter, Getriebe und Steuerungssysteme investiert.

„Ihre Steuerungssysteme – die Effizienz der Motoren, Wechselrichter und Getriebe und wie sie alle mit der Software zusammenarbeiten – sind nicht so effizient, sodass sie eine Menge Batterie mit sich herumtragen, die sie gar nicht brauchen.“

Bislang ist es so, dass Ford zumindest teilweise auf eingekaufte Plattformen setzt. Auch ein elektrischer Fiesta soll eine Plattform von Renault verwenden und nichts eigenes. Wann die universelle Plattform in Europa aufschlagen könnte, scheint derzeit noch nicht final geklärt zu sein.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

Schreibe einen Kommentar

Bleibt bitte nett zueinander!