Google Maps

Zunächst startete Google Maps 2005 als eine Webversion für Desktopgeräte, damals gab es aber schon Smartphones mit Windows und nur zwei Jahre später erschien das erste iPhone sowie die ersten Android-Smartphone. Mit dem Start dieser Geräte begann auch der Erfolg der Karten-App, die Google bereits 2007 auf Android brachte.

Nach dem Start von Google Maps sollte es dennoch insgesamt vier Jahre dauern bis aus der reinen Karten-App außerdem eine App für Navigation wurde. Der Anfang einer großen Geschichte. Das hat Google in zwei Jahrzehnten sukzessive ausgebaut. Inzwischen gilt Google Maps als eine Art Super-App, denn alles was Geschäfte, Reisen und Fortbewegung angeht, kann man in Google Maps finden.

Durch das Angebot von Android Auto wanderte Google Maps vom Telefonbildschirm auf die Infotainment-Displays weltweiter Autos und sammelt seither unzählige Verkehrsdaten für eine möglichst akkurate Stau und Verkehrsanzeige. Außerdem können Nutzer Baustellen, Unfälle und andere Vorfälle melden, was sie auch in großer Anzahl tun.

Mit seinen Nutzern ist Google Maps gewachsen, unter anderem auch als weltweit beliebteste Anlaufstelle für Rezensionen zu POIs. Man kann sich etwa ein Bild von Restaurants machen, Speisekarten einsehen, Tische und Termine reservieren, Tickets kaufen. Was eine Super-App eben so alles zu bieten hat. Google Maps ist nicht mehr wegzudenken.

Mit dem Sprung auf KI-Brillen und der Integration von Google Gemini kommt bei der Navigation eine weitere Ebene hinzu, was Google „immersive Navigation“ nennt. Eine neue 3D-Ebene lässt die echte mit der virtuellen Welt verschmelzen und bringt Turn-by-Turn-Navigation auf ein komplett neues Level – egal ob im Auto, zu Fuß mit einer KI-Brille auf der Nase oder im ÖPNV-Pendelverkehr.

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