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ZUK Edge: High-End-Androide im ersten Hands-on

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Von Lenovo kommt auch das ZUK Edge, wir können das aktuelle High-End-Smartphone dank der Kollegen von Trading Shenzhen jetzt ausführlich testen. Aber vorerst gibt es das übliche Hands-on, der erste Eindruck nach den ersten Stunden mit dem Gerät. Aber wer ist eigentlich ZUK? Da steht niemand anderes als Lenovo dahinter, auf der Verpackung wird auch recht offensichtlich mit „Designed bei Lenovo“ geworben. Optisch erinnert das Gerät zum Teil vielleicht an das PHAB 2 Pro.

Daten aus dem obersten Regal, kompaktes Gehäuse

Zu den wichtigsten Eckdaten des ZUK Edge gehören im Top-Modell der Snapdragon 821 samt 6 GB RAM Arbeitsspeicher und 64 GB Datenspeicher. Kostenpunkt: keine 400 Euro! Mehr muss ich wohl erst mal nicht sagen, wir haben hier ein High-End-Smartphone aus China, das unter anderem mit einer grandiosen Screen-to-Body-Ratio überzeugen mag. Die 86,4 % sorgen dafür, dass das ZUK Edge trotz 5,5″ Display sogar kürzer als das Huawei P10 (5,1″ Display) ist.

Unter anderem sorgt das für einen besonderen Look, denn viel Display kommt auf der Frontseite zur Geltung. Sexy. Auch wirkt das Smartphone optisch dadurch natürlich deutlich kleiner, was besonders im Vergleich mit dem Pixel XL und auch Moto Z zur Geltung kommt. Wie man sehen kann, wirkt das Edge nicht nur kleiner, es ist auch tatsächlich viel kleiner. Obwohl es einen Fingerabdrucksensor vorne hat.

Aber das Edge hat andere Nachteile, wenn man sie denn so werten möchte. Insgesamt fühlt sich das Gerät recht eckig an, hat keinen so weichen Feinschliff wie das Huawei P10 und nicht so runde Ecken wie andere Geräte. Andererseits liegt nicht so mies in der Hand wie ein Xperia XZ, sondern ist irgendwo in der Mitte. Es liegt gut in der Hand, gehört aber nicht zu den besten Geräten. Qualitativ gehört es wiederum zu den Besseren.

Ansonsten fällt natürlich auf, dass sich Lenovo für ein sehr schlichtes Design entschieden hat. Einzig auffällig ist die leicht überstehende Kamera mit gold-kupfernem Akzent. Ich bin der Meinung, die Farbe der Kamera ist anders als die des Rahmens, vielleicht sollte ich aber auch einfach mal zum Optiker. Allerdings erkenne ich richtig, dass man vorn wie hinten auf Glas setzt. Der Rahmen ist allerdings aus Metall gefertigt. Aktueller Standard sozusagen.

Und sonst so…

Technisch scheint das ZUK Edge auf höchstem Niveau zu sein, haptisch hingegen kann es nicht ganz mit der sonst hierzulande kaufbaren Oberklasse mithalten. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was Display, Kamera, Lautsprecher und Co im Alltag bieten können. Dazu später mehr. Den Testbericht werde ich mit Veröffentlichung hier verlinken. Fragen wie immer gern in die Kommentare!

PS: Zwar kommt das Gerät ohne Google-Dienste daher, die lassen sich aber wohl kinderleicht nachinstallieren. LTE ist mit Band 20 am Start, also auch für die Nutzung in Deutschland brauchbar.

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