Immer mehr Megapixel hörte man schon jahrelang bei den Smartphones, was die Kameraauflösung angeht. Mehr soll besser sein. Nope! Was im Grunde zählt, sind der Sensor, die Pixelgrösse an sich, Blende, Farbfilter u.v.m. Samsung hat erstmals bei einem neuen Flaggschiff, seit dem ersten Galaxy S, die Auflösung runtergeschraubt, statt hochgeschraubt. Grund? Pixel sind im Mikrometerbereich grösser geworden, und durch weniger MP fällt automatisch weniger Rauschen bei der Aufnahme auf. Vorteil: Bei lichtarmen Bedingungen soll die eingesetzte Kamera im S7 edge tolle Fotos schiessen. Nachteil: Beim reinzoomen, gehen Details verloren.

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Ein Vergleich mit der letztjährigen Kamera vom Galaxy S6, S6 edge beziehungsweise S6 edge+ und Note 5 muss also her. Ich habe heute mal am Tag (sonniges Wetter) ein paar wenige Fotos geschossen, bei welchem man die Qualität sehr gut beurteilen kann. Die ersten Fotos sind vom S7 edge, die darunter vom Note 5.

Fotos im Vergleich: Galaxy S7 edge vs Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

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Samsung Galaxy S7 edge

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Samsung Galaxy Note 5

Was direkt auffällt, ist, dass das Note 5 mehr anzeigt. Dies liegt am Format, denn das Note 5 nimmt nativ mit 16 MP im 16:9 Format auf, während das S7 edge bei 12 MP im 4:3 Format aufnimmt. 16:9 ist beim S7 erst bei 9 Megapixeln anwendbar, was im direkten Vergleich einen Verlust von 7 MP aufzuzeigen hätte. Einen grossen Unterschied würde das Ganze wohl nicht ausmachen, so lange nicht reingezoomt wird.

Kontrast und Dynamik

Auf dem Super AMOLED Bildschirm sieht ja bekanntlich alles ziemlich kräftig aus. Sieht man sich die Fotos aber auf einem LC Display an und vergleicht das Geschossene, zeigt sich folgendes: Das S7 edge hat verwaschenere Farben. Verwaschen ist hoch gegriffen, aber im direkten 1:1 Vergleich, sind die Farben, im Resultat beim Note 5, meist etwas stärker. Der Weissabgleich und somit auch der Dynamikumfang ist beim S7 edge, nach meiner Meinung, „realer“, es sieht nicht softwaretechnisch aufgearbeitet aus, sondern natürlich der Realität entsprechend. Noch etwas zum Autofokus: Er ist so schnell wie das Licht. Rasant also – auch im Dunkeln. Apropos dunkel. Zuletzt noch diesen Punkt abarbeiten, da das S7 edge eine Blende von f/1.7 hat, verspricht es gute Lowlight Aufnahmen tätigen zu können.

Nachfolgend Fotos die ich Abends in der Stadt und in einer Bar geschossen habe:

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Auf Twitter betitelte ich das Ergebnis und somit das Samsung Galaxy S7 edge als #LowlightKing. Zurecht, wie ich finde. Unglaublich, was die Kamera bei schwachem Licht einfängt, wow. Die Bilder sprechen für sich. Hut ab Samsung 🙂

Hier noch ein kurzes Video, welches in Full HD mit 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde:

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  • drivefive

    Kannst Du etwas über die Makrofähigkeiten des S7 Edge aussagen? Wäre super…
    Mein Galaxy Note Edge schafft es nicht, einen Schmetterling auf einer Blüte formatfüllemd und. SCHARF abzubilden.

    • Daki

      Hey drivefive, die Makroaufnahmen gelingen beim S7 edge gut und detailliert, auf Blüten bei denen sich Staub befindet, wird es sehr schwierig die Sache scharf zu bekommen (Automodus). Hier ein Link für Dich zu fünf geschossenen Fotos: https://onedrive.live.com/redir?resid=2C011502D880DBF2!11833&authkey=!APdtJiGgiAkJubc&ithint=folder%2cjpg

      Den Promodi habe ich extra in diesem Beispiel nicht angewendet, den ich dir aber empfehle bei deinem Note edge, eventuell holst du mehr raus. Ein Schmetterling hat einige, winzige Details und ein ganzes auf einem Foto und das nahe zu bekommen, kann ich mir schon kritisch vorstellen.
      Nebenbei noch angemerkt: der Bokeh Effekt ist sensationell.

      • drivefive

        Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort!
        Leider verstehe ich nicht, was Du mit ‚Promodi‘ meinst. Ein Modus mit dem Namen ‚Pro‘? Ich finde keinen solchen (auch nicht zum Downloaden) und keinen, der auch nur annähernd mit Makro zu tun hat. Auch beim Modus „Selektiver Fokus“ muss ich mindestens 15 cm weit weg vom Objekt sein, dass ich z. B. eine Erdbeere halbwegs scharf bekomme. Formatfüllemd habe ich da Null Chance. Verlange ich zu viel von einer Smartphone Kamera? 😉

        • Daki

          Dass du „zu viel von einer Smartphone-Kamera“ verlangst, würde ich nicht sagen – eher – Dein jetziges beherrscht dies nicht. Pro: Ja, ein Modus der sich so nennt war gemeint oder aber auch Manuellermodus. Wenn es den nicht gibt, wurde es mit der späteren Generation der Galaxy-Serie von Samsung eingeführt, aus dem steh, kann ich es nicht zu 100% für das Note Edge sagen.

          Ein G4 oder das kommende G5, S6 Reihe und die Neue S7 Reihe sind da besser, schau Dir jene an.