• Jedes Jahr werden einige neue Emojis verabschiedet.
  • Ab sofort könnt ihr für die nächste Version neue Ideen einreichen.
  • Das ist nicht mal eben schnell gemacht.

Wie kommen eigentlich neue Emojis auf eure Smartphones, die ihr dann bei WhatsApp, Telegram und Co. verschicken könnt? Dahinter steckt ein langwieriger Prozess. Am Anfang steht manchmal ein Vorschlag einer einzelnen Person, der dann durch das Unicode Consortium durchgewunken oder abgewehrt wird. Mit einer guten Idee und ein bisschen Glück könnte ein Emoji aus euren Köpfen in die anstehende Version Emoji 16.0 aufgenommen werden.

Dafür müsst ihr zunächst einmal checken, ob sich euer Wunsch-Emoji nicht vielleicht sogar schon in der mehr als 3.600 Emojis zählenden Bibliothek befindet. Ist das nicht der Fall, könnte es sich jedoch schon im Review-Prozess befinden (so aktuell zum Beispiel der Fall bei Emojis für eine Krähe, Ingwer oder eine Gans). In diesem Jahr wird schließlich erst Emoji 15.0 veröffentlicht, jetzt sind aber eben die Einreichungen für die nachfolgende Generation eröffnet worden.

Emoji-Antrag ist lang und nicht unkompliziert

Seid ihr nach diesen Schritten immer noch davon überzeugt, einem noch nicht realisierten Emoji auf der Spur zu sein, könnt ihr euch daran machen, einen offiziellen Antrag zu stellen. Im Zuge dessen müsst ihr den Bedarf für euer Emoji begründen und sogar schon einen ersten optischen Vorschlag machen (obwohl die Visualisierung den verschiedenen Plattformbetreibern, also etwa Apple, WhatsApp oder Twitter, überlassen wird).

Schlechte Chancen für eine Umsetzung hat derzeit wohl jedwede Art von Flaggen. Der Fairness halber bezieht sich das Unicode Consortium für Landesflaggen auf den ISO-3166-Standard und wird ein neues Land dieser Liste hinzugefügt, erhält es automatisch ein neues Emoji. Neue Identitätsflaggen wie 🏳️‍🌈 oder 🏳️‍⚧️ wird es hingegen auch nicht so schnell mehr geben, wie im letzten Quartalsbericht von 2021 erklärt wird:

Solche Flaggenvorschläge sind mit erheblichen Herausforderungen verbunden, wie z. B. ihrer Vergänglichkeit (viele Identitätsflaggen haben sich seit ihrer Hinzufügung im Jahr 2016 geändert) und ihrer Begründung (die Aufnahme einer Identität wirft die Frage auf, warum andere Identitäten nicht ebenfalls aufgenommen werden, und setzt die Erwartung voraus, dass jede Identität unterstützt werden sollte, was weder für Unicode noch für die Anbieter in Frage kommt).

Dass Vorschläge aus der Community durchaus Erfolg haben können, zeigt die legendäre Geschichte des 1Live-Moderators Gero Simone, dem wir das Discokugel-Emoji zu verdanken haben. Die aktuelle Einreichphase geht übrigens bis zum 31. Juli. Was für ein Emoji fehlt euch noch?

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