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Gescheiterte Kündigungen: Aboalarm will O2 verklagen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Will man einen Vertrag kündigen, wie beispielsweise einen Handyvertrag, geht man heutzutage für viel Komfort einfach zu Aboalarm. Kundennummer und Adresse eingetippt, raus mit der Kündigung. Einfacher gehts nicht, wenn sich da nicht einige Anbieter wie O2 querstellen würden. Meine Kündigung hatte vor ein paar Monaten reibungslos geklappt, das ist aber nicht bei allen Kunden der Fall, weshalb man bei Aboalarm nun Klage gegen Telefonica eingereicht hat.

Eine solche Kündigung via Aboalarm funktioniert mit einer digitalen Unterschrift, was zwar viel Komfort aufgrund schneller Erstellung bedeutet, allerdings auch bei O2 dafür sorgte, dass Mitarbeiter immer mehr solcher Kündigungen einfach abgewiesen haben. Eine Einigung zwischen Provider O2 und Aboalarm soll nun vor Gericht erwirkt werden.

Eine Unterschrift des Kunden sei nach den AGB von O2/Telefonica wohl nicht zwingend nötig, weshalb das Abweisen der Kündigungen tatsächlich keine Grundlage besitzt. Generell ist die Kündigung bei O2 nicht allzu einfach. Wer direkt beim Provider online kündigt, muss eine wohl meist kaum erreichbare Hotline anrufen, um die Kündigung zu bestätigen.

O2 steht damit aber nicht alleine da, Provider für Internet, Mobilfunk, etc. machen es den Kunden meist etwas schwieriger.

(via Welt, Caschy)

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. zymo

    15. Januar 2016 at 12:56

    In Zeiten der industriellen Revolution 4.0 sollte es eigentlich nicht zu viel verlangt sein seinen Vertrag rechtswirksam online kündigen zu können. Anderseits sollte es vom Nutzer auch nicht all zu viel verlangt sein einmal alle 2 Jahre ne Unterschrift auf ein A4 Blatt zu setzen und das Dokument per Einschreiben mit der Post abzuschicken.

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