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Musik-Streaming gehört in Deutschland noch nicht zum guten Ton

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Jederzeit Musik hören und das ohne CDs mitschleppen zu müssen oder ein zusätzliches Gerät – so einfach ist das heute. Man hat das Smartphone eh dabei, das erleichtert die Sache heute ungemein. Je nach Markt ist das Streaming von Musik inzwischen sogar sehr populär, in Finnland und Schweden streamen über 70 Prozent der Leute regelmäßig ihre Musik.

Sogar der europäische Durchschnitt liegt über dem der Deutschen. Während in der EU über 48 Prozent der Leute (zwischen 16 und 74 Jahre) ihre Musik digital streamen, kommen wir in Deutschland auf nur 44 Prozent. Wir scheinen auch hier das Entwicklungsland zu sein, für das wir uns selbst manchmal halten.

via „Statista

44 Prozent der von Eurostat befragten Deutschen nutzen das Internet um Musik zu hören – das ist etwas weniger als der EU-Durchschnitt von 48 Prozent. Innerhalb der Staatengemeinschaft hat Finnland (71 Prozent) die meisten Streamer. Am wenigsten Fans habe Internetradios und Online-Streaming-Dienste wie Spotify in Rumänien (36 Prozent). Laut einer Schätzung des Statista Digital Market Outlooks zahlen aktuell hierzulande rund 21 Millionen Menschen für digitale Musik – davon sind 17,5 Millionen Streaming-Kunden.

Ich streame seit Jahren meine Musik, seit einiger Zeit wieder auf Spotify.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Oliver

    7. April 2019 at 12:06

    Ich streame ebenfalls. Früher meistens mit “ X Monate kostenlos“ – Hopping Da es mir allerdings zu nervig iwurde immer nach solchen Angeboten Ausschau zu halten bin ich jetzt bei music unlimited, weil es als Prime Kunde einfach am günstigsten ist, vor allem das Jahresabo.
    Also ich sehe beim Streaming einfach nur Vorteile. Man kann immer und überall auf die gesamte Musik-Bibliothek zugreifen und bekommt auch Musik vorgeschlagen, auf die man sich vorher noch nicht einmal die Suche gemacht hat.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      8. April 2019 at 07:29

      Ja, Hopping machte ich auch, weil ich oft gezielt Künstler höre und deren Alben überall verfügbar sind. Aber die Zeiten sind nun auch vorbei. Bin nach Amazon jetzt aber wieder bei Spotify gelandet, das ist mir dann doch etwas komfortabler.

  2. Avatar

    Phil

    7. April 2019 at 12:48

    Ich würde ja gerne streaming nutzen, aber das mobile Internet ist an den Orten an denen ich mich aufhalte so mies ausgebaut, da macht das keinen Spaß. Mit edge zu streamen geht halt nicht wirklich… Und das was man hören möchte zuhause vorab runter zu laden für unterwegs widerspricht doch irgendwie dem Gedanken von unkompliziertem streaming.
    Dazu kommt noch, dass wir in Deutschland immer noch sau teure Verträge haben wenn genug Volumen zum streamen dabei sein soll. Mich wundert es daher nicht das hierzulande das nicht wirklich gut angenommen wird.

  3. Avatar

    KraftKlotz

    7. April 2019 at 14:15

    Das ist ja der größte quatsch den ich seit langem gehört habe, sich die Paylisten einmal am Abend wenn man eh schläft runterladen bzw. aktualisieren lassen und schon hast du all die Musik die dir wichtig ist immer dabei.
    Dafür braucht es nur minimalsten Aufwand und unterwegs auch kein Guthaben etc.
    Zudem kommt noch das Anbieter wie z. B. die Telekom und Vodafone Tarife bieten in denen das Streaming von diversen Musik Anbietern mit inbegriffen ist und eben nicht dem bestehenden Mobilen Datentarif angerechnet wird.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      8. April 2019 at 07:28

      Der vorherige Download ist eben genau das Problem an der Sache, denn das nimmt den Freiheitsgedanken dieser Dienste komplett aus dem Spiel. Zumal nicht jeder ein Gerät mit viel Datenspeicher hat.

  4. Avatar

    KraftKlotz

    8. April 2019 at 21:06

    @Denny Fischer
    Man kann es sich aber auch selbst schwerer machen als es ist.
    Am ende muss jeder selbst wissen was ihm gefällt und was nicht.

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